Bücher über moderne Autoklassiker
Die Schönsten unter den Traumautos

Kein Auto wird so sehr mit den „Swinging Sixties“ identifiziert wie der Jaguar E-Type. Dass es heute noch so viele gut erhaltene Exemplare des britischen Sportwagenklassikers gibt, ist ein Beleg dafür, dass der „E-Type“ längst ein moderner Klassiker geworden ist.

GW FRANKFURT. Er machte Schluss mit den kurzen, knackigen, gedrungenen Formen, die bis in die 60er Jahre hinein für Männersportwagen von der Insel typisch waren. Der „E-Type“ mit seiner ellenlangen Motorhaube und dem seidenweich laufenden Sechszylindermotor markierte einen Meilenstein im Sportwagenbau. Und er sollte zum Synonym für den Hersteller Jaguar werden.

So ist „Jaguar E-Type“ von Nigel Thorley auch eine Hommage geworden. Der Automobilhistoriker zeigt mit schönen Großformatfotos den Wandel des E-Type vom zwar kultivierten, aber dennoch sehr englischen Sportler der Frühzeit zum amerikanisch angehauchten Boulevard-Cruiser später Tage auf. Besonders interessant: Die Hintergrundinfos zur Herstellung der „nicht enden wollenden Motorhaube“ und die als fast unschlagbar geltenden Rennmodelle der Jahre 1961 bis 1964.

Jaguar E-Type
Eine Hommage an den britischen Sportwagenklassiker
Nigel Thorley
160 Seiten, 35 Euro

Was für Großbritannien der E-Type war, war für Frankreich der Citroën DS. Auch zu diesem Traumfahrzeug liegt mit „Das Neue Große Citroën-DS-Buch“ von Daniel Puiboube und Immo Mikloweit ein neuer, mit vielen Hintergrundinfos angereicherter Bildband vor. Als der Citroën DS auf dem Pariser Autosalon 1955 vorgestellt wurde, war der Nachfolger der „Gangster-Limousine“ eine Sensation.

Die Karosserie, die einem Haifisch ähnelt, wirkte damals wahrhaft futuristisch und die technischen Innovationen, wie zum Beispiel die höhenregulierbare Hydropneumatik, beeindruckten die Fachleute. Inzwischen gehört „La Déesse“ – die Göttin – längst zu den modernen Klassikern und erfreut sich immer noch einer treuen Anhängerschaft. Mit neuen Fotos und kompetenten Informationen zur Entwicklungsgeschichte und Modellpflege des französischen Kultautos richtet sich diese Baureihen-Monografie besonders an DS-Fans, die sich auch für kleine Details begeistern können.

Eine ausführliche Kaufberatung und ein detaillierter Technikteil vervollständigen das Buch, das durchaus den Anspruch erhebt, ein Standardwerk zu sein. Daniel Puiboube, der als einer der profiliertesten Kenner französischer Automarken gilt, wirft aber auch einen Blick in die Zukunft. Denn erst vor wenigen Wochen ist, der Tradition der großen Reiselimousinen des Hauses Citroën folgend, die neue C6-Klasse in Produktion gegangen.

Das Neue Große Citroen-DS-Buch
Daniel Puiboube und Immo Mikloweit
176 Seiten, 39,90 Euro

Quelle: »NEWS Frankfurt

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