C4 Aircross
Außen Citroën, innen Mitsubishi

Ein Japaner in französischem Gewand: Für den Geländewagen C-Crosser hat Citroën den ASX vom Kooperationspartner Mitsubishi umgearbeitet. Dafür langt der Hersteller allerdings kräftig zu.
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BerlinDer C-Crosser war nur der Anfang: Nachdem Citroën für seinen ersten Geländewagen bereits den Mitsubishi Outlander umgearbeitet hat, bringen die Franzosen jetzt ihren zweiten Japan-Import für das boomende SUV-Segment an den Start. Ab 2. Juni verkaufen sie den etwa 40 Zentimeter kürzeren ASX für mindestens 23 690 Euro als C4 Aircross.

Dabei haben die Designer in Paris durchaus Eigensinn bewiesen. Weil nur die Türen und das Dach vom ASX übernommen und alle anderen Blechteile neu gepresst wurden, erkennt man den Citroën auf Anhieb: Genau wie die anderen Modelle der C4-Palette hat er einen Kühlergrill in Form des Doppelwinkels, große Scheinwerfer und senkrechte LED-Leisten wie Walrosszähne. Auch die Rückleuchten wie ein Bumerang und der schicke Schmiss in der C-Säule, der Heckscheibe und Seitenfenster verbindet, sind typisch Citroën.

Auch unter der Haube gibt es ein wenig französische Technik. Denn zumindest der Basis-Diesel mit 1,6 Litern Hubraum und 84 kW/115 PS stammt von Citroën. Mit einem Normverbrauch von 4,6 Litern für die Version mit Frontantrieb und einem CO2-Ausstoß von 119 g/km ist er der ganze Stolz der Entwickler, weil C4 Aircross damit zu den sparsamsten Autos seiner Klasse zählt.

Wer allerdings nicht nur sparen, sondern auch wenig Spaß haben will, ist mit dem großen Diesel besser bedient. Er hat 1,8 Liter Hubraum, kommt auf 110 kW/150 PS und geht mit bis zu 300 Newtonmeter Drehmoment zu Werke. Zwar klingt er ein wenig laut und kratzig, und ein Automatikgetriebe würde ihm auch nicht schaden. Aber er beschleunigt den Wagen immerhin in 10,8 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h.

Allradantrieb gibt es nur gegen Aufpreis

Weil auch dieser Motor serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik, Rekuperationsbremsen und elektrischer Servolenkung kombiniert wird, ist er ebenfalls kein großer Schlucker: 5,4 Liter oder 142 g/km CO2 pro Kilometer stehen für ihn im Datenblatt. Als dritten Motor gibt es noch einen Benziner mit 1,6 Litern Hubraum und 86 kW/117 PS, der allerdings fast ausschließlich der Preiskosmetik dient.

Kaufen, so sind die Franzosen überzeugt, wird den zumindest in Deutschland kaum jemand. Falls doch, können die Kunden mit 184 km/h und einem Normverbrauch von 5,9 Litern rechnen (CO2-Ausstoß: 135 g/km).

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