Car-to-Car-Kommunikation
BMW testet Geisterfahrer-Warnsystem

dpa/tmn MüNCHEN. BMW entwickelt ein System zur Warnung vor Falschfahrten. Es soll Autofahrer davon abhalten, versehentlich zu Geisterfahrern zu werden, und andere Verkehrsteilnehmer vor Falschfahrer warnen.

Das neue Assistenzsystem, das derzeit in einem Forschungsprojekt getestet wird, erkennt nach Angaben des Autoherstellers in München auf Basis der Navigationsdaten, wenn ein Fahrer in die falsche Richtung einer Straße einfährt. In diesem Fall wird er akustisch und optisch auf seinen Fehler aufmerksam gemacht.

Reagiert der Fahrer trotz der Warnung nicht, sollen andere Verkehrsteilnehmer per so genannter Car-to-Car-Kommunikation vor der Gefahr gewarnt werden. Dabei sendet das falsch fahrende Auto per Funkübertragung eine Warnung an Fahrzeuge im Umkreis. Bei diesen erscheint dann in der Anzeige des Navigationssystems oder im Head-up- Displays neben der Warnung auch der Streckenabschnitt sowie die Geschwindigkeit und die Richtung des Falschfahrers. Die Warnung kann laut BMW auch an ein Servicezentrum gesendet werden, das sie wiederum an Polizei und Rundfunksender weiterleitet. Wann das Warnsystem in Serienfahrzeugen erhältlich ist, teilte BMW nicht mit.

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