Chevrolet Cruze Fließheck
Ganz schön schräg

Chevrolet hat sich in Deutschland was vorgenommen. Nach dem Aveo fährt nun der Cruze mit Fließheck vor. Das Kompaktmodell trägt ein US-Emblem, hat koreanische Züge und ist Ur-Deutsch – die Plattform stammt vom Astra.
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DüsseldorfMit der Cruze-Limousine, hatten die Ingenieure eine gute Ausgangsposition zur „Weiterentwicklung“ des fünftürigen Fließheck-Modells. Wie die Limousine hat auch die Fließheck-Version eine selbstbewusste Frontansicht mit horizontal geteiltem Kühlergrill und den doppelten Halogenleuchten in den Scheinwerfern. Heckseitig vermitteln ein Dachspoiler und ein angedeuteter Spoiler unter der Heckscheibe, der in einem eleganten Bogen in der C-Säule ausläuft, die Dynamik des Fahrzeugs. Die Anordnung der Heckleuchten zeugt von Liebe zum Detail und trägt zum gehobenen Auftritt des Cruze bei.

Im Innenraum gibt es keine Überraschungen und keine Experimente. Der Blick fällt auf sportlich gestaltete Instrumente, die Mittelkonsole gibt sich fast futuristisch und ist dennoch gelungen. Irgendwie, erinnert hier alles an einen Hersteller aus Rüsselsheim.

Die zentralen Bedienelemente geben keine Rätsel auf, das Infotainment mit Radio und CD ebenso wenig. Die Materialien entsprechen natürlich nicht Premium-Niveau. Der eine oder andere Hartplastikanteil (speziell an den Seiten der Mittelkonsole und am Handschuhfach) wird auf Dauer viele Kratzer aufnehmen.

Dem steht jedoch ein ausgesprochen günstiger Einstiegspreis gegenüber. Bereits in der Grundausstattung LS erhalten Chevrolet-Kunden serienmäßig eine elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), sechs Airbags, 4-Kanal-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, elektrische Fensterheber vorne und ein CD-Radio mit vier Lautsprechern. Die von uns getestete Basisversion mit 1,6-Liter-Benziner steht mit 14 990 Euro in der Liste und bietet neben 124 PS auch akzeptable Fahrleistungen.

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