Commerzbank-Werbechef Willi Sonntag testet das Jaguar XKR Cabrio. So schön kann Fahren sein
Rasanz und Eleganz

Willi Sonntag hat ein Auge für das Wesentliche. „Das phantastische Rheintal im Sonnenschein, die Felder, der Wald und zwischendurch immer wieder friedlich weidende Schafe auf grünen Wiesen. In dieses sonnige Landschaftsidyll passt das Auto genau hinein.“

HB DÜSSELDORF.Mit dem Landschaftsidyll meint der Werbechef der Commerzbank den Rheingau. Das Auto, das diesen schönen Sommertag versüßt, ist der Weekend-Journal-Testwagen – das Jaguar XKR Cabrio 4.2 S.

Die Ausfahrt in die Sommerfrische wird auch dadurch nicht getrübt, dass sich Jaguar mit dem XKR Cabrio von der aktuellen XK-Reihe verabschiedet.

Mit dem Sondermodell in begrenzter Auflage soll den Liebhabern der britischen Edelmarke der Abschied leichter gemacht werden. Nobles reicht beim XKR von den 20 Zoll großen Leichtmetallrädern bis hin zum besonderen Klangsystem.

Gegen solche Versuchungen ist Sonntag immun. Dienstlich ist er mit einem Audi A6 unterwegs, sein erstes Auto war eine Renault Floride, ein seltenes französisches Cabrio/Coupé. Kontakte zu Jaguar hatten bisher bei ihm Seltenheitswert.

Vermutlich bekommt deshalb sein erster Eindruck von der Raubkatze auf vier Rädern einen kritischen Unterton. „Der Wagen schwimmt etwas. Wie ein Brett liegt er nicht auf der Straße“, sagt der Werbemanager, als wir uns auf der A66 den Weg nach Wiesbaden und Rüdesheim bahnen.

Sonntag hält sich allerdings nicht für unfehlbar. „Vielleicht liegt das Schwimmen aber auch an dem Zustand der Fahrbahn.“ Sei’s drum, wir kommen jedenfalls mit dem 395-PS-Wagen nicht von der Straße ab und steuern unbeirrt eine der beliebtesten deutschen Touristenstädte an: Rüdesheim.

Das bei Amerikanern und Japanern auf Deutschland-Stippvisite so geschätzte Weinstädtchen umkurvt Sonntag und schlägt Kurs in Richtung Aulhausen. Vorbei am Niederwalddenkmal mit der trutzigen Germania fahren wir dorthin, wo der Rheingau seine Kurven zeigt.

Das Jaguar Cabrio schlängelt sich mühelos durch die kleinsten Haarnadelkurven. Sonntag macht das sichtlich Spaß, und er lobt: „Das Kurvenverhalten ist absolut neutral. Es gibt kein Über- oder Untersteuern.“ Dann betätigt er das Gaspedal. Der V8-Kompressor gehorcht artig. Aber der Tritt auf das gelochte Aluminiumpedal war wohl etwas zu sanft, 2 000 Umdrehungen zeigt der Tourenzähler an. „Von 395 PS merke ich nichts“, sagt Sonntag.

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