Deutschland europaweit auf Platz zwei
Immer mehr Fahrzeuge mit ESP ausgerüstet

Die elektronischen Stabilitätshelfer für Fahrzeuge sind laut ADAC-Untersuchung in Deutschland stark im Kommen. Gut 70 Prozent der neuen Pkw sind in Deutschland inzwischen schon serienmäßig mit dem elektronischen Fahrsicherheitsprogramm ESP ausgestattet.

ap MÜNCHEN. Damit liege Deutschland auf Platz zwei in Europa hinter Schweden. Im europäischen Durchschnitt verfügen lediglich 42 Prozent der neu zugelassenen Autos über ESP.

Bei 13,7 Prozent der Modelle in Deutschland gibt es der Studie zufolge ESP gegen Aufpreis oder im Zusatzpaket. 15,4 Prozent der Neuwagenkäufer müssen laut Automobilclub noch auf den elektronischen Helfer verzichten, weil der Hersteller es nicht anbietet. "Das sind in der Regel ausgerechnet Modelle der kleineren und kleinsten Klasse, die häufig von jungen Fahranfängern gefahren werden", moniert der ADAC. Ihr ESP-Anteil beträgt nur 30 (Kleinwagen) beziehungsweise 15 Prozent (Kleinstwagen). Besser sei die Lage bei den gehobenen Fahrzeugklassen, in denen vier von fünf Pkw über ein elektronisches Fahrstabilitätsprogramm. Bei der unteren Mittelklasse sind es immerhin noch 72 Prozent.

Nach Ansicht des ADAC sollten die Fahrzeugbauer im Rahmen einer Selbstverpflichtung, ähnlich wie beim Antiblockiersystem ABS, künftig alle Pkw und Kleintransporter mit ESP auszustatten. Damit würden die Firmen einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Unfallzahlen leisten.

Defekte Stoßdämpfer machen auch ASB und ESP zu schaffen

Autofahrer sollten die Stoßdämpfer ihrer Wagen regelmäßig fachmännisch kontrollieren lassen. Defekte Stoßdämpfer beeinträchtigen nämlich die Funktion von elektronisch gesteuerten Fahrwerkskomponenten wie ABS, ASR oder ESP, wie der TÜV Süd erklärt. Sind die Stoßdämpfer eines Autos nicht intakt, verlängert sich der Bremsweg und auch die Straßenlage wird schlechter. Außerdem verschleißen die Reifen schneller.

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