Die Türen schlagen hinten an, der Kofferraumdeckel kann als Picknicktisch dienen
Eine Yacht auf Landausflug

Es ist, als hätte Peter Lenzen einen schönen Traum, wenn er über seinen Rolls-Royce spricht. Seine Augen blicken versonnen in die Ferne, seine Brust hebt sich freudig unter der hellen Anzugjacke.

Und dann sagt der 69-Jährige Sätze wie: „Ich liebe die weichen Formen dieses Wagens. Mein Phantom ist das perfekte Auto. Ich wüsste nicht das kleinste Detail, das man daran noch verbessern könnte.“

Seine Begeisterung für Autos der englischen Edelmarke hat Lenzen heute in den Kölner Westen getrieben. In den erst jüngst eröffneten Luxuswagen-Tempel des Autohändlers Hammer.

Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin ist Lenzen über den roten Teppich herangeschritten. Vorbei an Fernsehkameras und anderen schweren Limousinen, die heute keinen der 80 Gäste interessieren.

Sie müssen sich noch gedulden, bis sie das Prachtstück bewundern dürfen. Der 100EX ist von einer Plane verdeckt, die kaum mehr als die exorbitanten Ausmaße des Autos erkennen lässt: 5,67 Meter lang, 1,99 breit und 1,56 Meter hoch. Eine unglaublich lang gestreckte Masse. Lenzen, der früher eine Tanzschule in Köln geführt hat, wippt unruhig von einem Bein aufs andere, als Marco Makaus die Stimme erhebt.

Der Italiener, bei Rolls-Royce verantwortlicher Direktor für Kontinental-Europa, ist aus dem Werk in Goodwood/England angereist. „Wenn Sie sich in das Auto verlieben, können wir bald etwas für Sie tun“, sagt er mit samtiger Stimme. Erst kürzlich hat Rolls-Royce entschieden, das Cabrio in Serie zu bauen. 2007 sollen die ersten Modelle fertig sein.

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