Drivers Seat: Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer testet den Jeep Cherokee: das richtige Auto für die Kiesgrube
Jenseits des Teers

Klausurenzeit: Der Parkplatz der Dependance der Fachhochschule Gelsenkirchen in Recklinghausen ist fast bis auf die letzte Reihe gefüllt. Und mittendrin steht der Weekend-Journal-Testwagen. Auch er muss heute eine Prüfung bestehen: Der Professor für Automobilwirtschaft Ferdinand Dudenhöffer geht mit dem Jeep Cherokee in Klausur.

Der 2,8-Liter-Common-Rail-Diesel fällt auf. Und das ist in erster Linie seiner Höhe von 1,81 Meter zu verdanken, die alle anderen Autos auf dem Parkplatz wie mickrige Kleinwagen aussehen lässt. „Der ist bestimmt über fünf Meter lang“, entfährt es Dudenhöffer.

Da hat sich Deutschlands gefragtester Autoexperte aber aufs Glatteis führen lassen. Mit lediglich 4,50 Meter Länge kann der Jeep mit jedem Kompaktwagen mithalten. „Er wirkt riesig durch seine Höhe“, sagt Dudenhöffer und schmunzelt über sein fehlendes Augenmaß.

Mit einem frisch gelifteten Grill, Stoßfänger und Kotflügel soll der Wagen auch Erinnerungen an vergangene Jeep-Zeiten wecken, als das Ur-Modell der US-Armee beim Niederringen des Nationalsozialismus half.

Bevor die Testfahrt startet, wirft Dudenhöffer noch einen Blick in den Kofferraum. „Sieht alles sehr harmonisch aus“, sagt er. Unser Testfahrer ist Wissenschaftler, und deshalb will er es ganz genau wissen. Dann wird der Motorraum unter die Lupe genommen. „Sehr imposant“, lobt er.

Aber zu mäkeln hat er trotzdem noch etwas. „Es sind zu viele Motordetails zu sehen. Das hätte man eleganter lösen können“, kritisiert er. Bei der M-Klasse von Mercedes wären die Techniker vermutlich sorgfältiger zu Werke gegangen als beim kleinen Bruder aus Detroit, vermutet der gebürtige Pfälzer Dudenhöffer.

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