Driver´s Seat
Carrera und Calvinismus

René C. Jäggi, Präsident des 1. FC Kaiserslautern, hat ein Herz für Krisenfälle – und für Sportwagen aus Zuffenhausen.

Nebelschwaden hängen über dem Betzenberg, dunkel ragen Tribünen und Flutlichtmasten aus dem Grau. Eine Kehrmaschine zieht ihre Bahnen. Auf den verwaisten Trainingsplätzen warten Baustellenhütchen auf die Mannschaft, doch die Kicker des 1. FC Kaiserslautern ziehen an diesem Herbstmorgen in den Wäldern ihre Bahnen. Die letzten verlassenen Windungen vor der Geschäftstelle des FCK sind für das Sportfahrwerk eines Porsche Carrera ein würdiger Anstieg.

René C. Jäggi, Multiunternnehmer und Präsident des Traditionsclubs aus der Pfalz, ist ein „ausgesprochener Porsche-Fan“, wie er freimütig bekennt. Der gebürtige Schweizer mit Vorliebe für dunkles Tuch und festen Händedruck nennt zwei Boliden aus Zuffenhausener Produktion sein Eigen.

Einer steht in seinem Feriendomizil in Florida – der andere zurzeit auf der Richtbank des örtlichen Porschezentrums. Ein Missgeschick beim Abbiegen vor dem Fritz-Walter-Stadion hat das 911-Turbo-Cabrio jüngst deformiert.

Wie gut, dass wir an diesem Dienstagmorgen Ersatz liefern können: Ein fabrikneuer, feuerroter 911 Carrera mit 3,6-Liter-Maschine und 325 PS steht zur Testfahrt bereit. Ein kleines rotes Teufelchen für den FCK-Boss. Die äußere Augenscheinnahme vor der Geschäftstelle fällt zur Zufriedenheit des Betrachters aus: „Das ist das, was wir Schweizer an Porsche mögen: eindeutige Linien, keine unnötigen Details, technische Perfektion“, sagt Jäggi.

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