Drivers Seat
Die Karre für Cowboys

Wer das Haus im Osten Wiesbadens betritt, fühlt sich wie am Freitagabend auf dem Sofa - Viertel nach acht, ZDF. Vor der Tür parkt ein silberfarbener Alfa Romeo. Und es öffnet sein Fahrer, drahtig, blonde Mähne, verwaschene Jeans, verschmitztes Lächeln. Im Fernsehen sagt er mit seiner kratzigen Stimme immer: „Guten Tag, mein Name ist Matula, ich bin Privatdetektiv.“ Heute sagt er: „Hallo, Claus Theo Gärtner.“

Der Alfa des Schauspielers vor dem Haus ist das gleiche Modell wie das von Matula in der Serie „Ein Fall für zwei“. Direkt daneben parkt heute eine Chevrolet Corvette, die der Schauspieler für das Weekend Journal testen will. Das neue Modell, die sechste Generation des legendären US-amerikanischen Sportwagens, wirkt noch bulliger als seine Vorgänger.

Gärtner fühlt sich ein wenig verloren in dem Ungetüm, kaum hat er sich tief hinunter in den Sitz fallen lassen. „Ich bin wohl etwas zu zierlich für das Auto“, scherzt er.

Doch schon nach wenigen hundert Metern Fahrt in dem Renn-Schlitten hat der Matula-Mime seinen Alfa vergessen. Das sonore Grummeln des Achtzylinders unter der aufschneiderisch geschwungenen Motorhaube sorgt im Innern der Corvette für Wohlgefühl.

Direkt hinter der Wiesbadener Stadtgrenze ist es dann mit der Spazierfahrt vorbei. Gärtner schaltet zurück und tritt hart aufs Gaspedal. 400 PS katapultieren die Corvette auf die Gegenfahrbahn der Landstraße, vorbei an einem Kleinwagen. Im dritten Gang jagt der Schauspieler den Motor auf über 6000 Umdrehungen hoch, bis der Drehzahlbegrenzer greift.

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