Drivers Seat
Individueller Gepäck-Träger mit Wohlfühl-Faktor

Dieter Morszecks Liebe zu Autos ist schon vor vielen Jahren erloschen. Der Chef der Kofferfabrik Rimowa steigt nur notgedrungen in den Wagen, um morgens in die Firma zu fahren - in ein Gewerbegebiet im Kölner Norden.

Ihn nerven die verstopften Straßen. Viel lieber als im Auto ist Morszeck in seiner Piper Malibu unterwegs, einer einmotorigen Propellermaschine, mit der er quer durch Europa zu Geschäftsterminen jettet. Heute Nachmittag geht es zu einer Pressekonferenz nach Paris: Der Chef fliegt, seine Mitarbeiter können hinten die Aussicht genießen. Ein neues Auto hat sich Morszeck schon seit elf Jahren nicht mehr gegönnt. Seinen inzwischen betagten Audi A8 braucht er schließlich nur für die paar täglichen Kilometer durch den Kölner Berufsverkehr.

Die lange Koffer-Tradition

Und so kann ihn auch der neue Volvo S80 nicht zu Jubelstürmen hinreißen, den er heute für das Weekend Journal testet. "Sehr sportlich", lobt er den Wagen, als er mit einem beherzten Tritt aufs Gaspedal vom Parkplatz seines Unternehmens prescht. "Aber in einem Flugzeug ist man flotter unterwegs."

Morszeck ist Unternehmer aus Familientradition: Die Koffer-Manufaktur hat er von seinem Vater übernommen - und der erbte sie von seinem Vater. Während andere Produzenten das Land Richtung Fernost verlassen, produziert Rimowa seine Aluminium-Koffer mit 220 Mitarbeitern immer noch in Köln.

Einen weiteren Standort hat das Unternehmen seit einigen Jahren in Tschechien: Hier lässt Morszeck neuartige Koffer aus dem Kunststoff Polycarbonat fertigen. Eine gute Entscheidung: Inzwischen sind 70 Prozent der verkauften Rimowa-Produkte aus Kunststoff. "Viele unserer Kunden wollen einen Koffer mit Charakter, den man wegen seiner Beulen und Kratzer sofort wiedererkennt", sagt Morszeck.

Zu diesem Lebensstil passt auch der neue Volvo S80: "Das ist ein Auto für Individualisten, die keinen BMW und keinen Mercedes wollen", lobt der Koffer-Unternehmer.

Und von Morszecks glänzenden Gepäckträgern passen nicht wenige in den Kofferraum des S80. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass der Radstand des Volvo-Flaggschiffs um einige Zentimeter gewachsen ist, mit der Folge, dass die Gepäckabteilung nun 480 Liter fasst.

Eleganz und Sportlichkeit

Auf Bequemlichkeit muss man dabei nicht verzichten. Der Schwede ist höher und breiter als sein Vorgänger. Und er kommt mit der Volvo-typischen Mischung aus Eleganz und sportlichem Auftritt daher - Hingucker sind die ungewöhnlich geschwungenen Rückleuchten.

Stünde ein Autokauf auf der Tagesordnung, zöge Morszeck den S80 in die engere Wahl. "Volvo hat immer noch eine Marke mit großem Glanz." Doch wahrscheinlich würde sich der Unternehmer doch eher wieder für einen Audi entscheiden - schon wegen der Aluminium-Karosserie.

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