Drivers Seat
Nur Fliegen ist schneller

So stellt man sich wohl einen Hamburger Kaufmann vor. Dunkler Anzug, weißes Hemd, schwarze Schuhe.

FRANKFURT. Aber weil der Mann Werber ist, darf heute die Krawatte fehlen. Lässig und aufgeräumt erscheint Norbert Lindhof, Chef der Werbeagentur Young & Rubicam, zum Autotest. Man sieht es, der Mann freut sich auf das, was ihn gleich erwartet. Auf dem Parkplatz des Young & Rubicam-Unternehmenssitzes in der Frankfurter Kleyerstraße steht der Audi A8 4,2 TDI, der in den nächsten Stunden für Lindhof das Objekt seiner Begierde sein wird.

Die äußere Erscheinung seines Testwagens hinterlässt bei dem Agentur-Manager einen guten Eindruck. „Sehr schönes Auto“, sagt er beim Einsteigen. Auch nach den ersten Kilometern zeigt sich Lindhof immer noch angetan von „seinem“ Audi. „Mit dem Auto wird man sehr leicht vertraut. Die Bedienung ist sehr übersichtlich und sehr einfach“, lobt er. Und der 8-Zylinder hat ordentlich Kraft, wie Lindhof feststellt.

In der Tat: Mit 326 Pferdestärken geht der Audi-Oberliga-Diesel an den Start. Für Lindhof hätten weniger Pferde-Stärken auch ausgereicht. „Ich bin kein Raser. Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, fahre ich maximal 160 oder 170 Stundenkilometer. Ich will fahren und nicht nur auf das nächste Hindernis stieren.“

Viel Zeit zum Autofahren bleibt Lindhof als Chef einer internationalen Agentur, die Kunden wie die Lufthansa oder den Filmriesen UIP betreut, ohnehin nicht.

Wäre auch etwas umständlich, wenn der in Henstedt bei Hamburg lebende 53-Jährige seine Geschäftsreisen nach Düsseldorf oder München mit dem Auto zurücklegen würde, und sei das Gefährt noch so komfortabel. „Ich bin nicht so autoverliebt, dass ich 700 bis 800 Kilometer an einem Stück fahren würde“, gibt er zu.

Mit dem Flieger ist er schneller. Denn seine Familien-Wochenenden in Hamburg möchte der Manager nicht missen. „Ich bin mit Leib und Seele Hamburger. Mein Beruf brachte es mit sich, dass meine Firmenzentralen häufig wechselten. Es gab deshalb nicht die Notwendigkeit, meine Familie immer mit umziehen zu lassen. Wir haben uns stattdessen immer von der Devise leiten lassen: Letztlich ist es egal, wo ich nicht zu Hause bin“, erzählt er, als wir auf die A66 Richtung Wiesbaden auffahren.

Mit Blick auf das Innere seines Testwagens stellt er fest: „Das gefällt mir gut. Der Innenraum macht einen sehr hochwertigen Eindruck.“

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