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Porsche Cayenne Turbo S: Bulliger Flaneur

Hyatt-Chef Fred Hürst liebt die Kunst und erkundet deshalb Berlins Museums-Meile mit dem schnellen Porsche Cayenne Turbo S. Von Stadt und Boliden ist der Unternehmer gleichermaßen angetan.

Tolles Design. Maskuliner Auftritt. Hervoragende Ausstrahlung. Fred Hürst steht vor dem Porsche Cayenne Turbo S und lässt ein Feuerwerk positiver Adjektive auf seinen Weekend-Journal-Testwagen einprasseln.

Der Zentraleuropa-Chef der Hyatt-Hotelgruppe hat sich vor dem Cayenne aufgebaut und das Design des anthrazit-farbenen Geländwagens wohlwollend unter die Lupe genommen.

Mit dem kann man sich bei einem Fünf-Sterne-Luxushotel, wie dem Grand Hyatt in Berlin, zu jeder Tages- und Nachtzeit blicken lassen. Denkt Hürst vielleicht, sagt es aber nicht.

Deshalb ist es eigentlich schade, dass wir jetzt mit dem Cayenne in den Keller müssen. Genauer gesagt, in die Tiefgarage, die sich wie ein Labyrinth unter dem Hyatt ausbreitet.

Die Tiefgarage ist großzügig dimensioniert. Hürst muss keine Angst haben, mit dem 2,5 Tonnen schweren Dickschiff irgendwo anzuecken.

Unser Tester hat sein Gefährt in Berlins Unterwelt gut im Griff. „Der Wagen sieht zwar optisch massiv aus, aber das Handling stimmt. Man hat einen sehr guten Überblick, auch wenn es eng zugeht“, sagt Hürst.

Kompakt und übersichtlich. Mit diesem Kompliment verabschiedet unser Tester den rund 4,80 Meter langen Cayenne aus der Tiefgarage.

Wer jetzt im Lichte des Tages eine rabaukenhafte Schnell-Fahrt über Stock und Stein erwartet, hat sich im Hotel-Chef Hürst schwer getäuscht. „Ich glaube Ihnen aufs Wort, dass der Wagen 270 km/h fährt. Das muss ich wirklich nicht testen“, schmunzelt er. Hürst verzichtet auch auf Ausflüge ins Gelände mit dem 521-PS-starken Cayenne, der mit diesen Leistungswerten zu einem der schnellsten Geländewagen weltweit zählt.

All das beeindruckt den Schweizer Hürst nicht. Er will vielmehr wissen, ob sein Testfahrzeug tauglich für die Innenstadt ist. Was ist für solch ein Ansinnen besser geeignet als eine Museums-Rundfahrt? Für Hürst genau das Richtige.

Er ist von Hause aus ein kunstsinniger Mensch und kennt sich aus – vor allem mit den Kunstschätzen, die hinter alten und modernen Mauern im Zentrum von Berlin auf die vielen Besucher warten.

Hürsts erste Museums-Station ist das Daimler-Chrysler-Contemporary im Weinhaus Huth. Unser Tester chauffiert den Testwagen langsam an dem Gebäude vorbei und erzählt: „Moderne, grafische Kunstwerke gibt es hier zu bewundern.“ Und außerdem: „Das Haus liegt mir besonders am Herzen, weil Daimler-Chrysler auch das Gebäude gehört, in dem unser Hotel untergebracht ist.“

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