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Zart wie Eisen

Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführerin Heike Maria Kunstmann gefällt das Mercedes-Benz CLK-Cabrio - gerade wenn das Verdeck geschlossen ist.

Heike Maria Kunstmann mag es normalerweise nicht, wenn an Autos zu wenig Blech verbaut ist. Cabriolets gehören daher nicht gerade zu den automobilen Vorlieben der Hauptgeschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall. "Ich bin eigentlich am liebsten mit schnellen Autos unterwegs", klärt sie auf.

Doch beim CLK-Cabrio gibt es keine Beanstandungen. Vielleicht liegt es daran, dass sie das Verdeck nicht zu öffnen braucht. Der Regen, der die gesamte Testfahrt begleitet, verhindert eine windgepeitschte Cabrio-Fahrt mit offenem Visier.

Zudem schätzt Frau Kunstmann es etwas wärmer. Kaum hat sie im Mercedes-CLK-Cabrio Platz genommen, da verlangt es sie schon nach Wärme. "Wo ist der Knopf für die Sitzheizung?" schaut sie sich fragend im Cockpit des Weekend-Journal-Testwagens um. Schnell ist er gefunden. Und schnell ist es auch warm.

"Er fährt sich wie eine Limousine. Das gefällt mir", findet sie. Und schnell ist das CLK-Cabrio auch: 272 PS treiben den Viersitzer an. Mit dieser Leistung im Rücken bringt es der CLK in der Spitze auf 250 Kilometer in der Stunde. Dann regelt er ab, sonst wäre vielleicht noch etwas mehr drin. Für ein Cabrio eine beachtliche Geschwindigkeit. Ausreizen will diese Frau Kunstmann aber nicht. Unsere Testerin hat sich für einen Kurs durch die Berliner Innenstadt entschieden.

Auf schnelle Autobahn-Abschnitte verzichtet sie. Die Gefahr, in einen Stau zu geraten, ist ihr zu groß, denn der nächste Termin wartet schon bald auf sie. Als Hauptgeschäftsführerin von Gesamtmetall sei sie unentwegt "busy", sagt sie. Neben Besprechungen mit Mitarbeitern und ihrem Chef, Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser, stehen viele Dienstreisen in der Republik auf der Agenda.

"Oft bin ich zwei bis drei Tage in der Woche unterwegs und besuche Landesverbände und vor allem Unternehmen unserer Organisation", erzählt sie. Für diese Reisen nutzt sie häufig ihren Dienstwagen.

Heimatkunde und Termine

Und wenn die "Auswärtsspiele" zufällig mal an einem Freitag enden, hängt sie das Wochenende gleich dran. "Dann leihe ich mir manchmal ein Auto aus und schaue mir die nähere Umgebung der Stadt an, in die es mich verschlagen hat," sagt sie lachend. So hat sie Deutschland kennen gelernt - Heimatkunde à la Gesamtmetall sozusagen.

Mittlerweile kurvt Kunstmann mit sichtlichem Spaß in den Straßen der Hauptstadt umher. Wenn es die Verkehrssituation erlaubt, ist sie auch gerne einmal schnell unterwegs. Ist ein solcher Zwischenspurt einmal möglich, dann ist die Freude bei ihr groß. "Prima", sagt sie dann und lobt die Sportlichkeit des CLK-Cabrios. Sie hätte wohl nicht die richtige berufliche Position inne, wenn ihr nicht auch etwas zum "Metallgehalt" des Testwagens einfallen würde. "Autos sind heute immer noch überwiegend Produkte aus Metall", verdeutlicht sie stolz.

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