Ein neues Kunstwerk auf Rädern
Citroën C3 Picasso: Kleinkunst mit Familiensinn

Picasso - dieser Name hat nicht nur für Kunstsammler einen guten Klang. Auch Familienväter werden dabei hellhörig. Denn seit Citroën dem Maler vor rund zehn Jahren mit einem kompakten Van ein rollendes Denkmal gesetzt hat, gilt er als Sinnbild der automobilen "Raumfahrt".

dpa-infocom HAMBURG. Weil die Rechnung für die Franzosen so gut aufgegangen ist, dass sie es in diesem Segment mittlerweile zum europäischen Marktführer gebracht haben, schicken sie nun ihr nächstes Kunstwerk ins Rennen: den C3 Picasso. 4,08 Meter lang, pfiffig gezeichnet und liebevoll ausgeschlagen, soll er zu Preisen ab 14 900 Euro vor allem gegen Autos wie den Opel Meriva oder den Renault Grand Modus punkten.

Allerdings hatten die Franzosen bei der Entwicklung einen neuen Ansatz gewählt. Weil Gebrauchsgegenstände in Zeiten des iphones zusehends zu Statussymbolen werden und Prestigeobjekte umgekehrt auch wieder praktischer sein sollen, ist der C3 vielseitig und verführerisch, schick und geschickt zugleich. Für den hohen Nutzwert des kleinen Franzosen steht vor allem das vorbildliche Verhältnis von Fläche und Raum. Obwohl kaum größer als ein Kleinwagen, bietet der C3 mehr Platz als manche Mittelklasse-Limousine. Und von hinten gesehen wird er mit einem Fassungsvermögen von 385 bis 1 506 Litern gar zum Kleintransporter.

Beim Parken fühlt man sich fast blind

Eine getrennte und jeweils um 15 Zentimeter verschiebbare Rückbank, eine mit nur einem Handgriff versenkbare Rückenlehne sowie ein höhenverstellbarer Ladeboden helfen bei der Suche nach dem individuellen Kompromiss zwischen Kofferraum und Kniefreiheit. Eine Vielzahl praktischer Ablagen unterstützt die Passagiere bei der Kleinteillogistik. Die großen Fensterflächen verbessern zudem Aussicht und Raumgefühl. Als einziges Auto in dieser Klasse hat der C3 zum Beispiel eine geteilte A-Säule und dazuwischen noch mal eine große Scheibe, die das Blickfeld erweitert. Nur beim Parken fühlt man sich beinahe blind, weil Motorhaube und Heck des Picassos schwer einzusehen sind.

Passend zum Namen ist auch das Design des C3 Picasso ein Kunstwerk. Obwohl die Maximierung des Innenraums an erster Stelle stand, haben die Franzosen deshalb keinen schnöden Kasten entworfen. Stattdessen sind die Ecken weich geschliffen und der Van mit dem sympathischen Gesicht verfügt über die auffälligsten Augen der Saison im Kühlergrill. Außerdem nimmt der Citroën mit der hohen Haube und den stabilen Rammschutzleisten optische Anleihen bei den Geländewagen und wirkt deshalb im Großstadt-Dschungel vertrauenserweckend robust. Allerdings muss man schmückende Extras wie die geschwärzten Felgen oder die dunklen Einsätze in den Stoßfängern mit 700 Euro extra bezahlen.

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