Elektroauto-Gefahren
Hobbyschraubern drohen Stromschläge

Zu den Risiken von E-Fahrzeugen gehört, dass es noch keine praktikable Lösung für den Abtransport der Batterien nach einem Crash gibt. Viel Aufklärungsbedarf über Hochvolt-Autos sehen Experten aber auch an anderer Stelle.
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BerlinZu den Risiken von Elektrofahrzeugen gehört, dass es momentan noch keine praktikable Lösung für den Abtransport der Batterien nach einem Crash gibt. Die bei einem Symposium der Unfallforschung der Versicherer (UDV) versammelten Experten wiesen aber noch auf weitere Probleme hin: Das mit hohen Spannungen arbeitende Bordnetz birgt die "potenzielle Gefahr tödlicher Stromschläge".
Die "potenzielle Gefahr tödlicher Stromschläge" gehört zu den von Elektrofahrzeugen ausgehenden Risiken, auf die Experten bei einem von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ausgerichteten Symposium jetzt hingewiesen haben, wie auf die fehlende Lösung für den Abtransport der Fahrzeugbatterie nach einem Unfall.

Es könne nicht sein, bemängelte UDV-Leiter Siegfried Brockmann, dass die Rettungskräfte nach einem Crash "auf eine individuelle Sondergenehmigung warten müssen". Noch sei viel Aufklärungsarbeit über die tatsächlichen, aber auch über die nicht vorhandenen Risiken von Hochvolt-Fahrzeugen bei Polizei, der Feuerwehr, den Abschleppunternehmen, aber auch der gesamten Öffentlichkeit erforderlich.

Zentrales Thema der Veranstaltung war jedoch die Insassensicherheit. Damit die Nutzer von elektrisch oder teilelektrisch betriebenen Fahrzeugen keinem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, wird von den Herstellern erwartet, dass ihre E-Mobile im Betrieb und bei einem Unfall genauso sicher sind wie herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor. Doch selbst dann besteht nach Brockmanns Ansicht die Gefahr, "dass Bastler, Schrauber und Hobbytuner die hohen Sicherheitsstandards, die Industrie und Werkstätten anstreben, nicht einhalten werden".

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