
HB HANNOVER. Für den Fall eines Unfalls mit Elektro-Mobilen und Hybrid-Fahrzeugen, deren Batterien gerade laden, sorgt der Autozulieferer Continental vor. Die Ingenieure der Sicherheitssparte des Unternehmens haben einen Sensor entwickelt, der bei einem Unfall sofort die bis zu 400 Volt starke Hochleistungsbatterie abschaltet. Auf diese Weise kann die Feuerwehr das Fahrzeug bergen, ohne sich Stromschlägen auszusetzen.
Das System heißt Satellite for Electric Vehicles, kurz evSAT. Der Beschleunigungssensor erkennt dank eines Algorithmus einen Front-, Heck- oder Seitenaufprall und gibt ein Signal an das Batterie-Management. Das schaltet die Batterie innerhalb von einer halben Sekunde ab. Bewusst wird auf eine Vernetzung mit dem System verzichtet, das in solchen Fällen die Airbags auslösen.
Nach Angaben von Continental ist es billiger, einem autonomen Sensor diese Aufgabe zu übertragen als die Erweiterung der Funktion der Airbag-Sensoren und-Software.
Die Produktion der Sensoren beginnt in diesem Jahr im Continental-Werk in Regensburg, 2012 soll er Sensor bereits in Serie gehen.
Wie wird diese Problematic denn bei bestehenden Elektro Autos gelöst? Und was passiert wenn die Batterie bei einem Unfall beschädigt wird? Im Bericht auf http://www.wattgehtab.com/sonstige-komponenten/neuer-sensor-zur-batterieabschaltung-kann-den-unfall-eines-geparkten-elektroautos-erkennen-2926 sieht es ja so aus, als könnte man die neue Technik problemlos auch in bestehende Fahrzeuge einbauen, wenn ich das richtig überflogen habe.
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