Elektronik
Falsche Starthilfe kann teure Schäden verursachen

Falsche Starthilfe kann teure Schäden an der Fahrzeugelektronik verursachen. Darauf weist der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAmtc) in Wien hin.

dpa/tmn WIEN. Bevor die Batterie eines Pannenfahrzeugs überbrückt wird, sollten daher die entsprechenden Hinweise in der Betriebsanleitung gelesen werden. Sinnvoll sei außerdem, Starthilfekabel mit einem Überlastungsschutz zu verwenden.

Laut den Technikexperten muss darauf geachtet werden, dass die Nennspannung der Batterien von Pannen- und Spenderfahrzeug identisch ist - normal sind zwölf Volt. Außerdem dürfen sich die Wagen nicht berühren. Motor und alle Stromverbraucher des Spenderfahrzeugs sollten zunächst ausgeschaltet sein. Richtig verbunden werden die Batterien wie folgt: Pluspol der entladenen mit dem Pluspol der Spenderbatterie und Minuspol der Spenderbatterie mit einem unlackierten Metallteil im Motorraum des Pannenfahrzeugs.

Als erstes wird dann laut ÖAmtc der Motor des Spenderfahrzeugs gestartet, erst dann der des Pannenfahrzeugs. Dabei sollte dort ein starker Verbraucher, zum Beispiel die Heckscheibenheizung, eingeschaltet sein. Die Verbindung zwischen beiden Fahrzeugen sollte eine halbe Minute lang aufrechterhalten werden. Das schone die Elektronik. Anschließend ist es wichtig, die entladene Batterie wieder vollständig aufzuladen. Dazu sollte mit dem Wagen im Winter mindestens eine halbe Stunde über Land gefahren werden.

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