Empfehlung des TÜV Süd
Im Winter Scheinwerfer alle zwei Tage reinigen

dpa/gms MüNCHEN. Autofahrer sollten die Scheinwerfer im Winter alle zwei Tage reinigen. Vor allem das Streusalz führe dazu, dass der Scheinwerfer bei „Schmuddelwetter“ regelrecht verkrustet, erläuterte Bettina Mayer vom TÜV Süd in München.

Dadurch büße er stark an Leuchtkraft ein. Warmes Wasser sei allerdings ungeeignet, da sich das Salz darin sofort auflöst und Rost am Fahrzeug begünstigt. Besser sei es, den Scheinwerfer kalt abzureiben. „Wenn es geschneit hat, nimmt man einfach einen Lappen und eine Hand voll Schnee“, rät Mayer.

Auch die Rückleuchten dürfen dabei nicht vergessen werden. „Durch Anwirbelungen verschmutzen sie schneller“, sagt die TÜV-Expertin. In regelmäßigen Abständen sollte dabei vor allem hinten auch überprüft werden, ob die Glühlampen noch heil sind. Kaputte Rückleuchten auf der Fahrerseite stellten in der dunklen Jahreszeit ein großes Sicherheitsrisiko dar, da ein Auto von überholenden Verkehrsteilnehmern versehentlich für ein Motorrad gehalten werden kann.

Ein Risiko stellt auch Steinschlag dar: Durch einen Sprung im Glas kann Feuchtigkeit in den Scheinwerfer eindringen. „Er läuft dann innen an - so etwas ist oft der Grund, wenn Scheinwerfer unterschiedlich stark leuchten.“ Manchmal kann eine Werkstatt laut Mayer den Schaden reparieren: „Dazu wird der Scheinwerfer innen getrocknet und der Steinschlag versiegelt.“ Moderne Xenon-Scheinwerfer müssten allerdings in der Regel ausgetauscht werden. Ob kleinere „Macken“ durch Steinschlag die Leuchtkraft beeinträchtigen, müsse der Fahrer sich im Einzelfall selbst anschauen. Meist seien solche Kratzer aber unerheblich.

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