Empfehlungen des TÜV
Reifen-Checks zeigen: Sicherheitsdenken mangelhaft

Im Rahmen der Aktion "Erst Denken - dann lenken" führten der Reifenhersteller Bridgestone und der Automobilclub AvD an deutschen Tankstellen und Parkplätzen im vergangenen Jahr zahlreiche Sicherheits- und Reifentets durch. Mit teilweise erschreckenden Ergebnissen.

HB DÜSSELDORF. So zeigten die von Experten durchgeführten Checks an 2 800 untersuchten Fahrzeugen, dass zwar 70 Prozent ohne Mängel durch die Kontrolle kamen, andererseits aber auch circa jeder Dritte mit teils erheblichen Mängeln auf der Straße unterwegs war.

Bei 30 Prozent der Reifen wurden deutliche Mängel festgestellt duch falschen Luftdruck, nicht ausreichende Profiltiefe und erhebliche Reifenschäden. In den meisten Fällen stimmte der Luftdruck nicht, er war zu gering. Daraus resultieren verlängerte Bremswege, schlechtere Fahrzeugkontrolle sowie höherer Verschleiß und erhöhter Kraftstoffverbrauch, vor allem aber die Gefahr von Reifenplatzern als Folge erhöhter Reifentemperatur. Den meisten Fahrern der untersuchten Mängel-Fahrzeuge war sich dieser Gefahren nicht bewusst.

Der TÜV Süd rät aktuell, im Rahmen des zurzeit ohnehin empfohlenen Frühjahrschecks, die Reifen auf Standschäden hinzu überprüfen: Durch längeres Stehen können vor allem am Übergang vom Profil zu den Flanken Risse entstehen. Aber auch die Tiefe des Profils sowie der Reifendruck müssen untersucht werden.

Auf den Bremsscheiben können sich während längerer Standphasen Rost und andere Anlagerungen bilden, die die Bremswirkung mindern. Deshalb sollten bei geringem Tempo einige Testbremsungen vorgenommen werden, wodurch die Patina von den Bremsscheiben entfernt wird. Außerdem ist es wichtig, die Menge des Motoröls zu messen. Dabei wirft man am besten gleich einen Blick auf die anderen Flüssigkeitsstände wie Kühlwasser und Öl für die Servolenkung.

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