Erste Fahrerfahrungen mt dem Citan Mercedes City-Transporter a la francaise

Man muss für einen neuen Transporter nicht direkt das Rad neu erfinden. Ein erprobter City-Van eines Kooperationspartners als Basis tut es auch. So wird aus einem Renault Kangoo ein Mercedes Citan. Erste Fahreindrücke.
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Zwischen Kangoo und Caddy
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"Citan" ist eine Wortschöpfung aus den Elementen "City" und "Titan". So heißt der neueste Stadtlieferwagen von Mercedes-Benz. Aufgebaut ist der Nachfolger des nur mäßig erfolgreichen Vaneo auf dem Modell Kangoo (hier im Bild) des Entwicklungspartners Renault.

„Wir haben da nicht nur einfach den Mercedes-Stern aufgeklebt“, wehrt sich Volker Mornhinweg, Leiter des Geschäftsbereichs Vans bei Mercedes-Benz, gegen des Vorwurfs des so genannten "Badge-Engineerings" und betont: „Der Citan ist ein eigenständiges Fahrzeug, ein echter Mercedes.“

Schauen wir mal auf die Details ...

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Die Bugpartie zeigt ein typisches Mercedes-Gesicht, bei dem sich Design-Elemente von Viano und M-Klasse wieder finden. Hier haben die Sindelfinger Designer eine bewusst kantige Form gewählt, um sich von dem rundlichen, knuffigen Basisfahrzeug Renault Kangoo abzusetzen ...

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Beim Interieur grenzen sich die Schwaben gegenüber den Franzosen ab. „Ein Mercedes-Kunde soll hier auf Anhieb zurechtkommen und sich wohlfühlen“, betont Vertriebsmann Norbert Kunz. „Wir sind durch das ganze Fahrzeug gegangen und haben alles so verändert, dass es ein echter Mercedes wird.“

Er spricht von Modifikationen im Bereich Antriebsstrang und Fahrassistenzsystemen ebenso wie bei der Ergonomie. Die Antriebe jedoch stammen zunächst aus dem Renault-Regal.

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Der City-Van ist in drei Längen, als Kastenwagen, Mixto und als Kombi bestellbar. Er bietet bis zu 3,8 Kubikmeter Ladevolumen und kann maximal 800 Kilogramm Nutzlast transportieren.

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Mit dem Verkaufsstart des neuen Citan komplettiert Mercedes sein Angebot bei den Transportern. Der als Kastenwagen, Mixto und Kombi erhältliche Stadtlieferwagen startet mit zwei Dieselmotoren mit 75 PS für 14.660 Euro und 90 PS für 15.290 Euro (Nettopreise). 

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Als zweite Motorenvariante bietet Daimler zum Start die 109 CDI-Version mit 1,5-Liter-Turbodiesel und 90 PS für 15.290 Euro (Netto) an. Zwei weitere Triebwerke, der Citan 112 mit 1,2-L.-Turbobenziner mit 114 PS und die Diesel Topversion 111 CDI mit 110 PS folgen im Frühjahr 2013.

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Den Citan gibt es in drei Karosserievarianten: als Personentransporter, als verglaster Kombi und geschlossener Kastenwagen. Verfügbar sind von Anfang an drei Fahrzeuglängen. Der auf der Basis des Renault Kangoo entwickelte Hochdachkombi soll bis 2015 die Anzahl der verkauften Mercedes-Transporter auf 400.000 Einheiten bringen. Der Sprinter erhält ein neues Siebengang-Automatikgetriebe. Die Automatik lässt sich mit Blue Efficiency-Spritspartechnik kombinieren.

Mehr als 700.000 Kleintransporter werden in Europa pro Jahr verkauft. Hier möchte deshalb auch Mercedes mit dem Stadtlieferwagen Citan mitmischen. Eine Eigenentwicklung wollte man sich noch nicht leisten, daher arbeiten die Stuttgarter mit Renault zusammen. Der City-Van Kangoo hatte es den Technikern angetan, so dass der neue Citan die Grundkonzeption, die Varianten und die Motoren des Franzosen übernimmt, wobei sich die fällige Überarbeitung nicht nur auf die Optik beschränkt. "Wo der Stern drauf ist, steckt auch Mercedes-Know-how dahinter", sagt Volker Mornhinweg, Leiter des Geschäftsbereichs Van. Das Fahrwerk hat ein komplett neues Setup erhalten, der Innenraum wurde neu gestaltet und auch die Motoren haben auf dem Prüfstand gestanden.

Die Bugpartie zeigt ein typisches Mercedes-Gesicht, bei dem sich Design-Elemente von Viano und M-Klasse wieder finden. Hier haben die Sindelfinger Designer eine bewusst kantige Form gewählt, um sich von dem rundlichen, knuffigen Basisfahrzeug Renault Kangoo abzusetzen ...

Die Bugpartie zeigt ein typisches Mercedes-Gesicht, bei dem sich Design-Elemente von Viano und M-Klasse wieder finden. Hier haben die Sindelfinger Designer eine bewusst kantige Form gewählt, um sich von dem rundlichen, knuffigen Basisfahrzeug Renault Kangoo abzusetzen ...

Der Transporter ist in drei Längen, als Kastenwagen oder als Kombi zu haben. Beim Ladevolumen (2,4 bis 3,8 Kubikmeter) und der Nutzlast (490 bis 810 Kilogramm) hat er nur Mittelmaß zu bieten, der Wettbewerber Caddy setzt hier die Bestmarken. Auch bei der zulässigen Anhängelast gesteht der Hersteller nur 1 050 kg (gebremst) zu. Attraktiv in der Nische ist die Variante Mixto mit fünf vollwertigen Sitzplätzen plus 2,4 Kubikmeter Laderaum und 300 Kilogramm Zuladung. Mit zahlreichen Ausstattungspaketen lässt sich der Citan genau auf seinen Einsatz zuschneidern – in mehr als 150 Varianten.

Der Citan kommt mit einer stärker profilierten Frontpartie als der Kangoo daher, die nach Art des Hauses ein riesiger Stern ziert – der Rest der Karosserie entspricht dem Renault. Der Innenraum hat sich größere Eingriffe gefallen lassen müssen. Neue, wirklich bequeme Sitze und ein eigener Armaturenträger halten Einzug. Jeder Schalter sitzt da, wo er hin gehört. Die Lenksäule ist lediglich in der Höhe verstellbar, aber bis auf sehr langbeinige Fahrer kommt jeder zurecht.

Der Motor wird konventionell mit Schlüssel gestartet, der kleinvolumige Diesel-Vierzylinder fällt sofort in einen ruhigen Leerlauf. Mit 66 kW/90 PS und 200 Newtonmeter Drehmoment hängt er gut am Gas und gibt sich beim Anfahren keine Turbo-Gedenksekunde. Er fährt sich unerhört elastisch, und packt noch bei 1 000 Touren an. Wird Leistung gefordert, dreht der Vierzylinder willig hoch, wird dann etwas lauter, aber nicht unangenehm. Wer mehr Leistung möchte ist mit der 81 kW/110 PS Variante gut bedient. Dann stehen unter Volllast 240 Newtonmeter von 1 750 Umdrehungen bis 2.750 Umdrehungen parat. Wer es in der Stadt nicht zu eilig hat, bekommt den Universaldiesel mit 55 kW/75 PS mit 180 Newtonmeter etwas günstiger.

In Kurven gut in Fahrt
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2 Kommentare zu "Erste Fahrerfahrungen mt dem Citan: Mercedes City-Transporter a la francaise"

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  • Es geht doch nichts über ein zementiertes Vorurteil ohne den lästigen Realitäts-Check.Die Wirklichkeit sieht anders aus: Renault kann im Gegensatz zu Mercedes billig und gut. Wenn dann Mercedes noch substantiell nachbessert (ESP-Abstimmung vom Feinsten. Marken-typisches Gesicht, bessere Sitze, Schalter da wo sie hingehören, Start-Stopp-System, rekuperierender Generator usw. usw), wo ist das Problem? Wer den letzten Pfennig umdrehen muss kauft eben Kangoo, wer auch im Beruf lieber mit "g'scheidtem Werkzeug" arbeitet, kauft den Mercedes Citan.

  • Da können die ihren Stern draufkleben....

    eher gehe ich mit der Schubkarre, bevor ich einen Franzosen kaufe. Der Schaden an der Marke Mercedes ist immens. Das wird der Nachfolger von Dr. Z. schon noch merken.

    Coca Cola vermischt ihr Gesöff auch nicht mit Essig oder mit Bananensaft. Die nehmen dann einfach andere Marken.

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