Erste Testfahrt im Audi A1 Sportback
Zwei Türen mehr für 850 Euro

Audi bietet sein kleinstes Modell A1 ab sofort auch mit fünf Türen an. Wir fuhren den kleinen Sportback mit dem neuen 1,4-Liter-Triebwerk mit Zylinderabschaltung, den Audi bewusst als Zweitfahrzeug positioniert.
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Girona/SpanienMit mehr Kopffreiheit, mehr Funktionalität, zwei zusätzlichen Türen und neuen Motoren will Audi mit dem A1 Sportback neue Zielgruppen für sich erschließen. Anvisiert werden junge Fahrer oder junge Familien mit einem Kind und Haushalte, in denen es schon ein Fahrzeug gibt. Wir konnten als erste den Audi A1 Sportback mit dem neuen 1.4-Liter-TFSI-Motor mit 103 kW/140 PS, Turbolader und Zylinderabschaltung fahren, die den Verbrauch deutlich reduzieren soll.

Der Kunde kommt allerdings erst im Laufe des Jahres in den Genuss, dieses neue Triebwerk zu erwerben. Ab Februar sind ab einem Preis von 16.950 Euro folgende Motorisierungen erhältlich: drei Vierzylinder-Benziner mit jeweils 1,4 Liter Hubraum und Leistungen von 63 kW/86 PS, 90 kW/122 PS und 136 kW/185 PS.

Dazu kommen zum Verkaufsstart zwei Dieselmotoren mit 1,6 Liter Hubraum und 66 kW/90 PS oder 77 kW/105 PS. Ein Zweiliter-Triebwerk mit Turbolader und Kompressor mit 105 kW/143 PS folgt ebenso wie der Benziner mit Zylinderabschaltung im Laufe des Jahres.

Schon auf den ersten Metern zeigt der frontangetriebene Kompaktwagen, dass er mit den 103 kW/140 PS mehr als ausreichend motorisiert ist. Das durchgedrückte Gaspedal presst die Passagiere förmlich in die gut konturierten Sitze. Weniger als neun Sekunden soll es dauern, bis der kompakte Ingolstädter 100 km/h schnell ist.

Das subjektive Gefühl während der Beschleunigungsphase bestätigt die Angabe aus dem Datenblatt. Zur Höchstgeschwindigkeit wollte Audi noch keine Angaben machen, wir schafften es aber, die Tachonadel auf über 210 km/h zu jagen. Das als Option erhältliche Siebengang-DSG-Getriebe arbeitet völlig ruckfrei und kann vom Fahrer auch manuell betätigt werden. Es passt ausgesprochen gut zur Charakteristik des Motors.

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Zwei Türen mehr für 850 Euro

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Mehr Platz auf den hinteren Plätzen

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Kommentare zu " Erste Testfahrt im Audi A1 Sportback: Zwei Türen mehr für 850 Euro"

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  • 23t € für ein Polo mit Audi Schild und 140 PS? Na da werden sich ein paar wieder quer legen um das Auto finanzieren zu können. Wer es braucht.

    Ich habe bisher nicht so viele A1 auf den Straßen in Deutschland gesehen. Der Renner scheint es nicht zu sein, ist ja auch nur ein Zubrot das die Marge deutlich nach oben drückt. Den Hauptumsatz machen die ja wohl mit dem richtigen Polo.

  • brauch mir auch keiner erzählen, dass es DE schlecht geht, wenn man sieht wie viele A1, mini etc. auf den straßen unterwegs sind.
    ich verdien nicht schlecht, aber klein(st)wagen für 70.000 DM kann ich mir nicht leisten.

    naja, die zeiten werden sich ändern, wenn auch der letzte versteht was momentan passiert

  • mutige Preisgestaltung..musss man sich echt wundern, dass es dafür noch Käufer gibt.
    Nur als Beispiel,,ein Hyundai i30 mit fast ähnlicher Leistung, mit besseren Platzangebot und fünf Jahre Garantie kostet bei Autoscout neu 11.500 Euro...natürlich komplett ausgestattet und passenden Farbanstrich

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