EU-Regelung: Asiaten greifen in Europa an

EU-Regelung
Sprit sparen mit neuen Reifen

Asiaten greifen in Europa an

Für Reifenhersteller, die Produzenten von synthetischem Gummi und die Autoindustrie steht viel auf dem Spiel. Denn die Reifenindustrie kämpft seit Jahren mit Angreifern aus Korea und China, die mit Kampfpreisen immer tiefer in den europäischen Markt vordringen. So ist der stark wachsende koreanische Hersteller Hankook bereits bei europäischen Autobauern wie Volkswagen und BMW als Erstausrüster von Neuwagen zugelassen.

Die Asiaten wollen ihren Marktanteil in Europa erheblich ausbauen. Die EU hofft, durch die hohen Investitionen für die technisch aufwendigen Spritsparreifen der eigenen Industrie vorübergehend einen Wettbewerbsvorteil verschaffen zu können. Auch die Autoindustrie hat an den neuen Reifen ein großes Interesse und ordert bereits entsprechende Produkte für neue Modelle.

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Die Einsparungen über die Spritsparreifen können auf den eigenen Flottenausstoß angerechnet werden. Der muss in der EU von derzeit 160 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer auf 120 Gramm im Jahr 2020 sinken. Da die Felder Aerodynamik, Gewichtsreduzierung und Optimierung der Verbrennungsmotoren extrem teuer sind, setzen die Hersteller gern auf Innovationen der Reifenindustrie. „Die Autohersteller nutzen den Hebel bei den Reifen, um ihre Einsparziele zu erreichen“, sagt Wildemann.

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Unter den Reifenherstellern hat sich Michelin als Vorreiter positioniert. Bereits vor fünf Jahren versprachen die Franzosen, Rollwiderstand und Verschleiß der eigenen Reifen bis zum Jahr 2030 zu halbieren, um so die Umweltverschmutzung und die Kosten für die Fahrer deutlich zu senken.

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