Test + Technik

Sprit sparen mit neuen Reifen

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Asiaten greifen in Europa an

Für Reifenhersteller, die Produzenten von synthetischem Gummi und die Autoindustrie steht viel auf dem Spiel. Denn die Reifenindustrie kämpft seit Jahren mit Angreifern aus Korea und China, die mit Kampfpreisen immer tiefer in den europäischen Markt vordringen. So ist der stark wachsende koreanische Hersteller Hankook bereits bei europäischen Autobauern wie Volkswagen und BMW als Erstausrüster von Neuwagen zugelassen.

Die Asiaten wollen ihren Marktanteil in Europa erheblich ausbauen. Die EU hofft, durch die hohen Investitionen für die technisch aufwendigen Spritsparreifen der eigenen Industrie vorübergehend einen Wettbewerbsvorteil verschaffen zu können. Auch die Autoindustrie hat an den neuen Reifen ein großes Interesse und ordert bereits entsprechende Produkte für neue Modelle.

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Die Einsparungen über die Spritsparreifen können auf den eigenen Flottenausstoß angerechnet werden. Der muss in der EU von derzeit 160 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer auf 120 Gramm im Jahr 2020 sinken. Da die Felder Aerodynamik, Gewichtsreduzierung und Optimierung der Verbrennungsmotoren extrem teuer sind, setzen die Hersteller gern auf Innovationen der Reifenindustrie. „Die Autohersteller nutzen den Hebel bei den Reifen, um ihre Einsparziele zu erreichen“, sagt Wildemann.

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Unter den Reifenherstellern hat sich Michelin als Vorreiter positioniert. Bereits vor fünf Jahren versprachen die Franzosen, Rollwiderstand und Verschleiß der eigenen Reifen bis zum Jahr 2030 zu halbieren, um so die Umweltverschmutzung und die Kosten für die Fahrer deutlich zu senken.

  • 06.03.2012, 20:45 Uhrducausderrhoen

    Entscheident ist der Rollwiderstand beim Reifen , dieser beeinträchtigt massgeblich den Verbrauch. Hier sollte sich jeder überlegen wie viel KM fahre ich und was kostet der reifen mich und wie ist der Unterschied zu einem schlechten Rollwiderstand . Alles hat Vorteile und auch Nachteile dies muss man abwägen je nach gelbeutel. Kaufen aber alle Rollwiderstand geminderte Reifen macht das Volkswirtschaftlich und auch aus der Öko - sicht Sinn.
    Ein Prmiumpprodukt hat nunmal mehr Vorteile .

  • 12.10.2011, 12:41 UhrIch_spar_mich_reich

    Vielleicht ist der Plan aber auch der, dass man die Reifen so teuer macht, damit man kein Geld mehr hat um sein Auto vollzutanken. Dann habe ich zwar Reifen, aber spare Sprit, weil ich mein Auto dann unter der Straßenlaterne stehenlassen muss. Oder aber ich tanke es voll und habe dafür keine Reifen auf den Felgen. Wie auch immer. Dadurch wird der CO2-Ausstoß enorm gesenkt. Dann gehen aber die Einnahmen aus der Mineralölsteuer zurück. Verflixt. Wie man es auch dreht. Man kann den Auto-Fahrer zwar mehrfach ausnehmen, aber irgendwann ist nichts mehr rauszuholen.

  • 12.10.2011, 10:59 UhrWilli

    Ich denke mal, er hat die künftigen Spritpreiserhöhungen mit eingerechnet. Profs können sowas ;-)
    Allerdings müßte er dann auch die Kosten für zusätzliche Schäden aufgrund der (häufig anzutreffenden)schlechteren Prdukteigenschaften berücksichtigen

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