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Fahrbericht Citroën C 5 Tourer: Gleiten wie Gott in Frankreich

Die Kombiversion Tourer des Citroën C 5 ist immer noch ein echter Hingucker. Die klaren Linien der lang gestreckten Karosse und der knackige Abschluss der Heckpartie sind eine Wohltat fürs Auge. Dazu kommt ein hoher praktischer Nutzen. Die flache und recht niedrige Ladekante macht das Be- und Entladen zu einer einfachen Übung.

Franzose mit Luxus-Ambitionen: Der Citroen C5 Tourer.
Franzose mit Luxus-Ambitionen: Der Citroen C5 Tourer.

DÜSSELDORF. Das hydraulische Fahrwerk ist ein Genuss für Liebhaber sanften Dahingleitens. Ergo ganz und gar nichts für die Freunde eines knackigen Fahrverhaltens. Selbst mit der per Knopfdruck wählbaren strafferen Einstellung bleibt der C5 seinem luxuriösen Eindruck treu. Dazu lassen die Ledersitze, die gegen 1.490 Euro Aufpreis ausschließlich für die Topausstattung "Exklusive" bereitstehen, lange Reisen zum reinen Vergnügen werden.

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Die gute Rundumsicht wird in dieser Ausstattung durch die serienmäßige hintere Einparkhilfe unterstützt. In diversen Ausstattungspaketen sind auch die Sensoren für die vordere Einparkhilfe zu bekommen. Nach oben wird die Sicht durch das 700 Euro kostende Panoramadach frei. Vor allem den Fondpassagieren, die mit viel Platz verwöhnt werden, wird dieser Blick in den Himmel freuen.

Übersichtlich und gut aufgeräumt ist der freischwebend angeordnete Armaturenträger. Die Materialien wirken dem Anspruch dieser Fahrzeugklasse gerecht und die Bedienung funktioniert intuitiv. Das neue Telematiksystem Navidrive 3D überzeugt mit einem klaren 7-Zoll-Bildschirm, der in der dreidimensionaler Auflösung Abbildungen von Gebäuden, Denkmälern und Landschaftsprofilen zeigt.

2.110 Euro kostet dieser Komfort, der zudem Bluetooth und eine 10 GB große Festplatte beinhaltet. Das Navi "My Way", ebenfalls mit Freisprecheinrichtung und 7 Zoll großem Bildschirm, kostet hingegen nur 850 Euro und ist nicht nur wegen des niedrigeren Preises ebenfalls empfehlenswert.

Unter der Haube des Citroën C 5 Tourer HDi 240 steckt der 3,0-Liter-V6-Diesel, der auch im Jaguar XF seinen Dienst leistet. Allerdings muss man den britischen Ingenieuren zugutehalten, etwas mehr Performance aus dem gemeinsam entwickelten Triebwerk herauszuholen.

Nicht dass der C 5 langsam wäre, aber insgesamt betrachtet stellt sich jedoch das Gefühl ein, ein anderes Triebwerk unter der Haube zu haben. Dafür kann der Franzose mit guten Verbrauchswerten glänzen. Die angegebenen 7,4 Liter wurden zwar nicht erreicht, doch sind rund 8,5 bis 9 Liter bei durchwegs zügiger Fahrweise für ein über 1,8 Tonnen schweres Automobil adäquat.

  • 09.08.2010, 09:49 UhrAnonymer Benutzer: aruba

    Guten Tag,.... Sie wissen was ich von franzoesischen Schattenspendern halte. Jedoch Citroen;.... das ist etwas anderes. Die Leute von Citroen haben noch immer Autos gebaut die ihrer Zeit voraus sind. C5 ist zwar etwas bieder. Aber der C6 ist eine Schoenheit. Erhaben ueber die banalen Ansprueche des Alltags. Die " suspension hydropneumathique " kann jeden Mechaniker zum " suicide " treiben;.... aber dennoch es sind tolle Autos. Da ich aber etwas zur " Cholerik " neige fahre ich lieber grosse deutsche Autos. besten Dank

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