Fahrbericht Lexus CT 200h : Leise über Stolpersteine

Fahrbericht Lexus CT 200h
Leise über Stolpersteine

Sparsamer ist immer gut, ein wenig schöner schadet auch nicht. Der überarbeitete Lexus CT 200h verbraucht weniger Treibstoff und sieht auch markanter aus. Und er kommt jetzt deutlich leiser daher.
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Nicht jeder Käufer eines Kompaktfahrzeugs rechnet mit spitzer Feder. Wer es etwas edler mag und über ein vergleichbar üppiges Budget verfügt, greift gerne bei Audi, BMW oder Mercedes zu. In diesem Umfeld versucht seit 2011 die noble Toyota-Tochter Lexus mit dem CT 200h Fuß zu fassen.

Der Vollhybrid will mit schönem Schein überzeugen und die Kunden ansprechen, die Wert auf Sparsamkeit legen, für die sich aber ein Diesel nicht rechnet. Jetzt haben die Japaner ihren Kompakten überarbeitet, er ist noch einen Tick sparsamer geworden und auch die Optik wurde geschärft. Beim Preis haben die Lexus-Verantwortlichen den Rotstift angesetzt. Zum Markstart am 8. März ist der modifizierte CT 200h ab 27.600 erhältlich, damit ist die Basisversion um 1.800 Euro günstiger geworden.

Der kleine Lexus fällt nun mehr auf. Er trägt den bereits aus der Mittelklasse IS bekannten, Diablo genannten Kühlergrill. Dieser steht dem CT 200h gut, verleiht ihm zumindest optisch ein gewisses dynamisches Auftreten. Aus der IS-Limousine kommt auch das neue Lenkrad. Dazu gibt es noch ein modifiziertes sowie bedienfreundlicheres Infotainment-System, neue Polsterstoffe sowie Außenfarben.

Geblieben ist natürlich die Lexus-typische sorgfältige Verarbeitung, die verwendeten Materialien fühlen sich gut an. Platzwunder sollte man im kleinen Lexus nicht erwarten. Vorne sitzt man ordentlich, die Fondpassagiere sollten allerdings nicht allzu lange Beine besitzen. Die Knopf- und Schalterzahl ist beeindruckend, hier könnten die Techniker bei der zweiten Generation das Ganze übersichtlicher gestalten.

Der Schwerpunkt der Überarbeitung lag auf der technischen Seite. Das hört und fühlt man. Das Fahrwerk ist nun etwas straffer abgestimmt, Querfugen werden aber gut weggefiltert. Schlechte und holprige Straßen stellen so kein Problem dar. Im stauigen Stadtverkehrsgewusel von Rom machte sich noch eine weitere technische Verbesserung angenehm bemerkbar.

Die Lenkung vermittelt nun eine direktere Rückmeldung, genaues Zirkeln durch schmale Fahrbahnspuren und das Ausweichen der vielen, fast jede Verkehrsregel missachtenden Motorroller fällt so leichter. Das CVT-Getriebe agiert zudem bei niedrigen Geschwindigkeiten leise und unauffällig.

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