Fahrbericht: Renault Clio
Kein Grund für große Änderungen

Der Renault Clio verkaufte sich zuletzt jedes Jahr besser. Beim Lifting im Herbst gibt es daher Feinschliff statt große Änderungen. Den aber an den richtigen Stellen.
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Noch individualistischer, besser vernetzt und optisch retuschiert – Renault hat den Kleinwagen Clio vorsichtig überarbeitet. Neben mehr Auswahl bei Design und Technik gibt es ab Herbst auch einen neuen Diesel und eine zusätzliche Getriebeoption beim Top-Benziner. Die Preise starten unverändert bei 11.990 Euro.

Optisch groß verändert haben sich der als Fünftürer und der gegen 1.000 Euro Aufpreis als Kombi („Grandtour“) angebotene Kleinwagen nicht. Renault beließ es bei leichten Änderungen am unteren Kühlergrill, einer etwas sportiveren Heckstoßstange und der Neupositionierung des Tagfahrlichts, das nun nicht mehr unorthodox das Rautenlogo flankiert, sondern runter und an die Fahrzeugaußenseiten gewandert ist.

Wählt man die neu ins Programm genommenen LED-Scheinwerfer, ist es in diese integriert. In der mittlerweile typischen C-Form der Marke. Dazu kommen ein paar kleine, aber wirkungsvolle Änderungen im Innenraum, etwa ein neues Lenkrad, mehr Chrom sowie die gepolsterten Armlehnen in den neuen Türverkleidungen, die den Franzosen innen spürbar höherwertig wirken lassen. Bislang zählte das zwar schick gezeichnete, aber mit viel hartem Plastik möblierte Cockpit zu den Schwächen des Modells.

Während die Renault-Designer also zurückhaltend blieben, kann der Kunde das künftig durch mehr Auswahl bei den Individualisierungsmöglichkeiten wettmachen. Zu den Optionen zählen etwa neue Zweifarbpakete für die Karosserie, vier neue Lacktöne und farbige Zierverkleidungen für den Innenraum.

Neue Posten gibt es aber auch auf der Liste der Technik-Optionen. Außer mit LED-Scheinwerfern (ab 690 Euro) kann der Kleinwagen nun auch mit einem selbstlenkenden Parkassistenten und der neuesten Ausbaustufe des Infotainment-Systems R-Link (zusammen im Paket ab 1.390 Euro) ausgerüstet werden.

Serienmäßig sorgt ab der zweiten Ausstattungsstufe ein App-basiertes Audiosystem für die Einbindung des Smartphones ins Fahrzeug. Apple Car Play oder Android Auto werden jedoch weiterhin nicht unterstützt. Und auch auf moderne Assistenzsysteme für das Spurhalten oder -wechseln muss der Kleinwagen verzichten.

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Agil, aber wenig komfortabel

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