Fahrbericht Skoda Octavia Scout
Auf allen Wegen zu Hause

Skoda hat die Kombis mit leichten Geländewagenlook nicht erfunden. Aber man hat gut verstanden, was die Kunden erwarten. Unter anderem clevere Lösungen.
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Skoda setzt die Erneuerung der Octavia-Baureihe fort. Jetzt rollt auch der robuster gestaltete Scout mit dem neuen Gesicht an, das Limousine und Combi bereits seit einigen Wochen zeigen. Mit serienmäßigen Allradantrieb, erhöhter Bodenfreiheit und umfangreicher Serienausstattung beginnt die Preisliste bei 31.110 Euro.

Die Kunststoff-Beplankungen an Radhäusern, Seitenschwellern und Stoßfängern sowie der Unterfahrschutz machen auf den ersten Blick deutlich: Der Skoda Octavia Scout Combi scheut auch den härteren Einsatz nicht. Damit der auch problemlos bewältigt werden kann, dafür ist der Wagen serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet.

Die hydraulische Lamellenkupplung mit elektronischer Regelung ist direkt vor der Hinterachse platziert. Je nach Schlupf erfolgt die Kraftverteilung automatisch. Ein Steuergerät berechnet dazu das jeweils ideale Antriebsmoment für die Hinterachse.

Zudem verfügen Vorder- und Hinterachse über eine elektronische Differenzialsperre, um problemloses Anfahren auf jedem Untergrund zu ermöglichen. Gleichwohl wirkt sich die Differenzialsperre XDS+ auch positiv aufs Handling aus.

Geht es flott um die Ecken, werden die kurveninneren Räder leicht eingebremst, mehr Antriebskraft geht auf die äußeren Räder. Damit wächst die Agilität des Scout, dessen Spur hinten um drei Zentimeter auf jetzt 1,54 Meter verbreitert wurde.

Aufgrund einer schön direkt arbeitenden Lenkung bleibt der Wagen jederzeit brav in der vorgegebenen Spur. Federung und Dämpfung sind so ausgelegt, dass einer dynamischen Fahrt nichts im Wege steht, der Komfort auf unbefestigtem Terrain aber noch so hoch ist, dass die Passagiere sich wohl fühlen.

Auch wenn der Scout, der acht Prozent der Octavia-Verkäufe ausmacht, natürlich längst kein echter Offroader ist - die erhöhte Bodenfreiheit um drei Zentimeter sowie die vergrößerten Böschungswinkel von 16,6 Grad vorne und 14,5 Grad hinten tragen dazu bei, dass Ausflüge abseits befestigter Wege sorglos in Angriff genommen werden können.

Für den entsprechenden Antrieb hat Skoda drei Motoren im Angebot. Auf der Benzinerseite ist das ein 132 kW/180 PS starkes 1,8 Liter Turbotriebwerk, das die Kraft über ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) auf die beiden Achsen überträgt. Und das mit Vehemenz. Klasse sind Antritt und Durchzug.

Den Zweiliter-Diesel bietet Skoda wahlweise mit 110 kW/150 PS und einem manuellen Sechsganggetriebe oder 135 kW/184 PS und einem Sechsgang-DSG-Getriebe an. Beide Selbstzünder überzeugen mit Laufruhe und hoher Durchzugskraft.

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