Fahrtest Kia Picanto
Scharf geschnitten

Klein- und Kleinstwagen sieht man oft schon von weitem an, dass sie vor allem dazu gebaut sind, nur automobile Grundbedürfnisse zu erfüllen. Kia zeigt aber, dass es auch anders geht.
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DüsseldorfDen Fahrzeugen des A-Segments ist meist schon von außen anzusehen, dass sie vor allem dazu gebaut sind, das Grundbedürfnis nach Mobilität zu erfüllen. Die knappen Abmessungen schlagen sich in der Regel in einfach gestylten Karosserien nieder, um nach dem Motto „Quadratisch, praktisch, gut“ möglichst viel Innenraum zu gewinnen. Kia hat nun bewiesen, dass es auch anders geht. Das Design des neuen Picanto hat mit dem zweckmäßig gezeichneten Vorgänger überhaupt nichts mehr gemein und orientiert sich am größeren Venga.

So scharf geschnitten war bislang noch kein Auto in diesem Segment. Der Kia Picanto tritt mit einem cW-Wert von 0,31 dynamisch auf. Eine prägnante Kante, die sich entlang der Türgrifflinie zieht, gibt dem kleinen Kia ein sehr betontes Seitenprofil. Der Dachspoiler und die Seitenschweller unterstreichen den sportlichen Auftritt.

Sie wirken keineswegs aufgesetzt, sondern fügen sich absolut harmonisch ein. Der markentypische Kühlergrill und große Scheinwerfer, die auch eines Kompaktwagens würdig wären, charakterisieren die Front. Hinten betonen bumerangförmige Heckleuchten den sportiven Auftritt.


Kernig passend im Klang gibt sich der Motor und lässt schon nach den ersten Metern keine Zweifel aufkommen: Hier arbeitet ein Dreizylinder unter der Haube. Die Leistungsentfaltung ist jedoch recht zäh. Die 51 kW / 69 PS wollen mit viel Schaltarbeit zum Leben erweckt werden. Die Gangwechselempfehlung lässt der Fahrer meist außer Acht und schaltet in der Regel erst ab 3.000 Umdrehungen. Wer mehr Leistung will, muss zum 1,2-Liter-Vierzylinder greifen, der 16 PS und 25 Newtonmeter mehr bietet.


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