Ferrari 488 GTB
Supersportler mit Zwangsbeatmung

Auch Ferrari kommt an Downsizing und Turboaufladung nicht vorbei. Mit dem Nachfolger des 458 beenden die Italiener nun die Saugmotor-Tradition bei ihren kleinen Supersportwagen. Und zwar mit voller Wucht.
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Das Cabrio California T hat es vorgemacht: Nun setzt Ferrari auch beim Nachfolger seines Mittelmotorsportlers 458 Italia auf Turboladung. Dank der Zwangsbeatmung kommt der V8 des neuen 488 GTB bei relativ kleinem Hubraum auf 492 kW/670 PS Leistung. Premiere feiert der Supersportwagen auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März).

Äußerlich ähnelt der Neue bis auf die zusätzlichen Lufteinlasskanäle auf den hinteren Kotflügeln noch dem 458, hinter beiden den Sitzen kommt nun aber der aus dem Frontmotor-Cabrio bekannte 3,9-Liter-Biturbobenziner zum Einsatz, der den noch 4,5 Liter großen Sauger des Vorgängers in fast jeder Beziehung alt aussehen lassen soll. Zunächst einmal bei der Leistung: Die wächst um 100 PS, das Drehmoment legt sogar um 210 Nm auf 760 Nm zu.

Entsprechend besser sind die Fahrleistungen: Der Spurt auf Tempo 100 wird in nur 3 statt 3,4 Sekunden gelingen, weitere 5,3 Sekunden später soll die 200er-Marke erreicht werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit jenseits der 330 km/h angegeben (458: 325 km/h).

Weiterer Effekt der Turboaufladung: Durch den geringeren Hubraum sinkt der Normverbrauch von 13,3 auf 11,4 Liter.

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