Fiat 131 Mirafiori: Der fast vergessener Italiener

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Fiat 131 Mirafiori
Der fast vergessener Italiener

Es gibt Autos, die wohl nur wenige mit den Begriffen Exot oder Liebhabermodell in Zusammenhang bringt. Ein Beispiel ist der Fiat 131 Mirafiori. Auch nach mehr als 30 Jahren sind es die Liebhaber, die ihn auf die Liste interessanter Klassiker haben.

dpa/gms TURIN. Es fällt schwer, einen Fiat 131 zu beschreiben. Wie er aussah? Ziemlich eckig - so wie Dutzende anderer Autos der 70er Jahre auch. Was er an besonderen Merkmalen hatte? Keine, höchstens noch die Doppelscheinwerfer bei bestimmten Ausstattungsvarianten. Das alles erscheint wenig für ein Auto, das keine geringere Aufgabe hatte, als das Erfolgsmodell Fiat 124 zu beerben. Der hatte es 1966 immerhin zum Titel „Auto des Jahres“ gebracht, fuhr beachtliche Verkaufszahlen ein und durfte sogar als Basis für einen schicken Spider dienen.

Der 131 sollte nun alles besser können. Konnte er im Grunde auch: Er war moderner, der Fahrkomfort war ordentlich, Platz gab es genug. Alles in allem war er also kein schlechtes Auto - nur eben völlig nichtssagend. Bei Fiat hoffte man jedoch auf eine große Karriere.

Man gab sich sogar Mühe, ein typisches Fiat-Problem zu beseitigen: Damit der 131 länger als bei der Marke üblich auf den Straßen glänzte, hatte man sich vergleichsweise intensiv dem Thema Rostvorsorge gewidmet. Tatsächlich litten die Fahrzeuge in den ersten Jahren kaum unter Korrosion. Nach einer Weile gaben sich die Bleche aber alle Mühe, die verlorene Zeit bis zur Durchrostung aufzuholen.

Die Technik dagegen gab sich recht langlebig und unverwüstlich. Die Motorleistungen sorgten zusätzlich dafür, dass es dem Fahrer kaum gelingen konnte, durch forsches Fahren die Materialien an ihre Grenzen zu bringen. Die Basis bildete zunächst ein 1,3-Liter-Motor mit 55 PS, daneben gab es noch 1,6 Liter Hubraum mit 75 PS.

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