Fiat Panda als Gebrauchter

Die olle Kiste

Es gibt wenige Werbesprüche für ein Auto, die sich so stark eingebrannt haben, wie „Fiat Panda - die tolle Kiste”. In puncto technische Zuverlässigkeit wird das Werbeversprechen aber nur selten eingehalten.
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Bis 2009 relativ pannensicher, schneiden spätere Exemplare des Fiat Panda beim ADAC kontinuierlich schlechter ab. Quelle: PR
Kleiner Italiener mit Schwächen:

Bis 2009 relativ pannensicher, schneiden spätere Exemplare des Fiat Panda beim ADAC kontinuierlich schlechter ab.

(Foto: PR)

„Fiat Panda - die tolle Kiste” - es gibt wenige Werbesprüche für ein Auto, die sich so stark eingebrannt haben. Toll sollte der Kleinwagen nach Lesart des italienischen Herstellers wegen seiner Einfachheit ohne viel Schnickschnack und dem vergleichsweise niedrigen Verbrauch sein.

Heute ist das Modell in seiner dritten Generation angekommen, und der alte Slogan passt nicht mehr so recht - zumindest hinsichtlich der technischen Zuverlässigkeit. Für den Nachfolger des Urmodells verzeichnet der ADAC eine sinkende Kurve.

In der aktuellen Pannenstatistik des Autoclubs sind bis 2009 gefertigte Exemplare des Nuova Panda als noch „relativ pannensicher” vermerkt. Bei späteren Modellen habe sich das Abschneiden jedoch kontinuierlich verschlechtert. Bis 2012 gab es demnach immer wieder Probleme mit der Kraftstoffpumpe.

Bei Baujahren bis 2008 wurden regelmäßig Fehler bei der elektronischen Wegfahrsperre diagnostiziert. Bei Autos von 2009 sind defekte Kurbelwellensensoren ein Thema.

Insgesamt fünf Rückrufe gab es. Die meisten Exemplare, nämlich rund 45.000, mussten ab März 2007 in die Werkstätten. Aufgrund von möglichem Wassereintritt in das ABS-Steuergerät drohte Kurzschlussgefahr - und damit ein Fahrzeugbrand. Betroffen: Pandas zwischen April 2003 bis November 2006. Auch Exemplare des Nachfolgers traf schon ein Rückruf wegen Problemen mit dem Sicherheitsgurt.

23 Jahre nach dem Start des ersten Panda rollte 2003 der Nachfolger Nuova Panda mit größerem Raumangebot erstmals zu den Händlern. ABS war bis 2004 ein kostenpflichtiges Extra. Auch eine Crossvariante im Offroad-Look und mit Allradantrieb gab es zu kaufen.

Auf die G-Klasse fahren alle ab
Ob als praktische Nutzfahrzeuge für Ausflüge über Stock und Stein in die freie Natur oder als Prestigeobjekte für den Großstadtdschungel:
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Der Boom der SUV und Geländewagen ist ungebrochen. Und obwohl der Trend aus den USA stammt, interessieren sich die Autofahrer hierzulande vor allem für deutsche und britische Modelle – allen voran die Mercedes-Benz G-Klasse. Das hat eine aktuelle Auswertung von AutoScout24 ergeben. Die simple Fragestellung: „Welche Geländewagen und SUV erhalten die meisten Seitenaufrufe in Deutschland auf dem Online-Fahrzeugmarkt?“ Woraus man indirekt ableiten kann, welche SUV besonders begehrt sind.

Lebendes Fossil auf Platz eins
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Die G-Klasse von Mercedes-Benz (hier die neueste AMG-Variante) geht als klare Nummer eins hervor. Der Klassiker unter den Geländewagen hat sich äußerlich seit mehr als 25 Jahren kaum verändert. Er erhält – trotz eines Durchschnittspreises von rund 64.000 Euro als Gebrauchtwagen – in Deutschland die meisten Seitenaufrufe unter allen Offroadern bei AutoScout24.

Auf Platz zwei ...
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... der meisten Modelabfragen für gebrauchte SUV steht der bayerische Hersteller BMW mit seinem SUV-Coupé X6. Das schnittige Modell mit dem unübersehbaren Heck kostet gebraucht durchschnittlich 48.000 Euro. Dafür gibt es aber nur die vorherigen Modelle, garantiert nicht die hier abgebildete neue Version des bärenstarken X6 M.

Auf Platz 3
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Der Range Rover Sport (42.000 Euro) vom britischen Hersteller Land Rover liegt als bestplatziertes ausländisches Fahrzeug auf Platz drei. „Die deutschen Hersteller dominieren den Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland im Bereich SUV und Geländewagen“, stellt Sebastian Lorenz von AutoScout24 fest.

Platz 4
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Der X5 aus dem Hause BMW, der gebraucht laut Autoscout durchschnittlich noch 31.000 Euro kostet.

Gebraucht für durchschnittlich 62.000 Euro zu haben.
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Der Traum von der Größe: Die besonders geräumige GL-Klasse von Mercedes-Benz landet auf Platz fünf der Beliebtheitsskala.

Neun von zehn der beliebtesten SUV und Geländewagen kommen aus Europa
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An sechster Stelle des Autoscout-Rankings folgen wiederum die Briten von Land Rover mit dem Modell Range Rover. Der Oberklasse-Geländewagen gilt als Vorbild für viele spätere SUV unterschiedlicher Hersteller. Er ist gebraucht für durchschnittlich 45.000 Euro zu haben.

2012 folgte die dritte Generation, die noch im Neuwagenhandel ist. Besonderheit unter der Motorhaube ist ein Erdgas-Aggregat, das 2007 erstmals bestellt werden konnte. In der zweiten Panda-Generation gab es zwei Varianten mit 44 kW/60 PS und 57 kW/77 PS. Aktuell gibt es nur noch eine Erdgasversion mit 63 kW/85 PS.

Je nach Baujahr und Auflage geben die normalen Benziner von 40 kW/54 PS bis 73 kW/100 PS ab. Die Diesel kommen auf 51 kW/70 PS bis 70 kW/95 PS. Einen Rußpartikelfilter baute Fiat erst ab 2006 ein. Während der Panda zuvor nur mit Vierzylinder-Aggregaten ausgeliefert wurde, arbeiten in der aktuellen Generation auch Zweizylinder-Turbos.

Alt, aber gut
Gute Gebrauchte bis 5.000 Euro, gibts das überhaupt?
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Beim Gebrauchtwagenkauf kann man viel falsch machen. Da gibt es drei Jahre alte Fahrzeuge, von dem schon bei der ersten Hauptuntersuchung ein Viertel aller Exemplare mit erheblichen Mängeln durchfällt. Oder Autos, von denen zehn Jahre nach ihrer Erstzulassung nur jeder Fünfte einen zweiten Anlauf braucht.

Im TÜV-Report informieren die Sachverständigen jedes Jahr darüber, welche der überprüften Modelle am besten abschneiden. Wie zeigen in der folgenden Auswahl fünf Empfehlungen aus fünf Fahrzeugklassen ...

Erreichbares Sparmobil:
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Die Optik des Toyota Prius muss nicht gefallen, die Verbrauchswerte und Mängelquote tun es aber auf jeden Fall. Der Hybrid schluckt 4,3 Liter Super auf 100 Kilometern (Normverbrauch) und auch nach acht bis neun Jahren und mehr als 100.000 Kilometern Laufleistung fallen nur 13 Prozent wegen erheblicher Mängel durch den TÜV. Die Preise für den japanischen Hybrid beginnen bei unter 5.000 Euro.

Keine Schönheit: Toyota Prius, Bj. 2004
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Im „Auto Bild“-Dauertest über 100.000 Kilometer beeindruckte der Prius II (2003 bis 2009) mit hervorragender Zuverlässigkeit und schloss mit der Traumnote 1 ab. Der 2009 vorgestellte Nachfolger erreichte dieses Top-Ergebnis nicht ganz: Bei ihm brannten auf 100.000 Kilometer zwei Scheinwerferglühlampen durch – eine mehr als beim Prius II. Trotzdem: Note 1.

Bezahlbare Einstiegsmobilität:
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Besonders für sparsame Stadt-Bewohner ist der Mazda2 eine interessante Option - entweder in der Mini-Van-Version, die bis 2007 gebaut wurden oder dem etwas schickeren Kleinwagen-Nachfolger. Beide Modelle zeichnen sich durch ihre Langzeithaltbarkeit aus, rollen überdurchschnittlich oft ohne Beanstandungen vom Hof der Prüfer. Preislich geht es auf den gängigen Internetbörsen bei rund 2.000 Euro los.

Preiswerter Hochsitz:
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Der Honda CR-V schneidet beim TÜV selbst im hohen Alter besser ab als der Durchschnitt der geprüften Autos. Sogar das bei SUV häufig verschleißanfällige Fahrwerk ist solide. Die eigenwillige Robust-Optik hat der Hochbeiner mit dem Generationswechsel ab 2006 abgelegt ...

Honda CR-V
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1996 kam der erste Honda CR-V auf den Markt - noch als recht kantiges Gefährt. Bereits die 2001 eingeführte zweite Auflage hatte deutlich mehr Rundungen im Blech. 2006 folgte die dritte, endgültig zum modernen SUV gereifte Generation.

2010 gab es für sie ein letztes Facelift, bevor im November 2012 die vierte Auflage erschien - mit größerem Kofferraum und mehr Platz für die Passagiere sowie sparsameren Motoren. Neu war auch eine Variante mit Frontantrieb, bis dahin gab es das SUV nur mit Allradantrieb.

Bei alten Modellen (die Preise für einigermaßen gepflegte Exemplare starten bei gut 3.000 Euro) sollte man auf Ausstattung mit ESP achten, bei neuen ist es serienmäßig.

Laut "TÜV Report" schneidet der Honda CR-V bei der HU überdurchschnittlich gut ab
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Auch der ADAC hat an dem SUV-Modell wenig auszusetzen und moniert hauptsächlich Störungen der Wegfahrsperre bei bis 2003 gefertigten Fahrzeugen. Bis zum Baujahr 2001 verzeichnet der Autoclub häufigen Marderbiss an den Zündkabeln. Wie viele Japaner sei auch der CR-V insgesamt ein sehr zuverlässiges Auto.

Unter der Haube des Japaners kommen Otto- oder Dieselmotoren zum Einsatz, allesamt Reihenvierzylinder. Extrem leistungsstarke Motoren fehlen in der Palette, ebenso Downsizing-Aggregate, die aus kleinen Hubräumen vergleichsweise viel Kraft schöpfen. Seit 2001 verrichten je nach Baujahr und Ausführung 2,0 und 2,4 Liter große Benziner die Arbeit, sie leisten zwischen 108 kW/147 PS und 122 kW/166 PS. Die 2,2 Liter großen Selbstzünder kommen auf 103 kW/140 PS beziehungsweise 110 kW/150 PS. Seit 2007 baut Honda Rußpartikelfilter ein.

Wer einen gebrauchten Allradler sucht, muss im Falle des 1.3 Multijet Start&Stopp 4x4 mit 55 kW/75 PS von 2013 laut Schwacke-Liste mit durchschnittlich 9.700 Euro (Laufleistung: 56.400 Kilometern) rechnen.

Wer ein Erdgasfahrzeug sucht, wird vielleicht im 1.2 Natural Power von 2010 mit 44 kW/60 PS fündig. Der wird für um die 5.550 Euro gehandelt (60.000 Kilometer). 500 Euro weniger muss im Durchschnitt für einen 1.2 Active von 2012 mit 51 kW/69 PS gezahlt werden - bei rund 42.000 Kilometern auf dem Zähler.

Die Sieger und Verlierer im neuen TÜV-Report
Autos immer besser in Schuss, sagt der TÜV
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Die Autos auf deutschen Straßen sind sicherer geworden. Laut dem TÜV Report 2016 ist die Zahl der Pkw mit erheblichen Mängeln in den vergangenen zwölf Monaten auf 22,6 Prozent gesunken. Das entspricht einem Rückgang um 0,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf Basis von neun Millionen Hauptuntersuchungen (HU) bei den in Deutschland beliebtesten 233 Fahrzeugmodellen ...

Beleuchtung häufigste Mängelquelle
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Ganz ohne Mangel absolvierten 63,7 Prozent der vorgeführten Autos die HU, geringe Mängel wiesen 13,6 Prozent auf. Am häufigsten stellten die Prüfer Mängel an der Beleuchtung fest, auch Fahrwerk, Bremsen oder Ölverlust am Motor zählten zu den gängigsten Kritikpunkten. Insgesamt habe sich die Qualität der Fahrzeuge in den letzten Jahren verbessert, so der Verband der TÜVs. Rost beispielsweise sei kaum mehr ein Thema.

Gewinner bei den zwei- bis dreijährigen: Mercedes B-Klasse (Typ W246)
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Bei nur 2,8 Prozent der Mercedes B-Klasse stellten die Prüfer erhebliche Mängel fest. Einer von 35 Fahrern musste also nochmal zur Nachuntersuchung antanzen. Mercedes schneidet in der Gruppe der zwei- bis dreijährigen Gebrauchtwagen sehr gut ab: Sechs der zehn besten Wagen kommen von dem Autobauer aus Stuttgart. Der TÜV-Report betrachtet neun Millionen Hauptuntersuchungen bei den 233 beliebtesten Automodellen in Deutschland.

Verlierer bei den zwei- bis dreijährigen: Chevrolet Spark
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14,6 Prozent des Modells flogen durch die erste Hauptuntersuchung. Obwohl der Kleinwagen billig zu haben ist, können ihn spätere Reparaturen teuer machen. Insgesamt fiel beim TÜV-Report jedes vierte bis fünfte Gefährt durch. Am häufigsten stellten die Prüfer Mängel an der Beleuchtung fest. „Die hohe Zahl an Beleuchtungsmängeln ist sehr erstaunlich, da sie einfach erkannt werden können“, kommentiert Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbands der TÜV (VdTÜV).

Gewinner bei den vier- bis fünfjährigen: Audi A1
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Der Kleine von Audi kommt bei den TÜV-Prüfungen ganz groß raus: Nur 5,7 Prozent aller Audi A1 verwehrte der TÜV die Prüfplakette. Danach folgen der BMW Z4 (6,0 Prozent) und der Audi Q5 (6,1).

Verlierer bei den vier- bis fünfjährigen: Dacia Logan
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Beim TÜV-Report hat der Mängelriese von Dacia eine Durchfallquote von 28,1 Prozent. In der Studie fielen vor allem preisgünstige Wagen durch. Das kann an der Qualität der Fahrzeuge liegen, die Wartung spielt aber auch eine Rolle. Wenig verwundernd: Je älter ein Fahrzeug, desto häufiger fällt es durch die TÜV-Prüfung. Bei den zwei- bis dreijährigen sind es im Schnitt nur 7,8 Prozent Durchfaller, bei den zehn- bis elfjährigen fast ein Drittel.

Gewinner bei den sechs- bis siebenjährigen: Porsche 911 (Typ 997)
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Bei den sechs- bis siebenjährigen Autos liegt der Porsche 911 ganz vorne: Nur 8,9 Prozent fielen durch die Hauptuntersuchung. Besonders Toyota ist in den höheren Altersklassen oft auf den vorderen Plätzen. Beim TÜV-Report war der japanische Autobauer die erfolgreichste Marke. Bei den sieben- bis achtjährigen Wagen waren gleich fünf Toyotas unter den Top Ten.

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