Fiat Punto als Gebrauchtwagen
Nicht der Beste der Billigsten

Wer ein kleines Auto für kleines Geld sucht, der stößt auch auf den Fiat Punto. Ein schlechtes Auto muss der nicht zwangsläufig sein, aber man darf auch keine Wunder erwarten. Worauf Käufer achten sollten.
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Wer so wenig wie möglich für seinen fahrbaren Untersatz zahlen möchte, sucht vielleicht einen sechs bis zehn Jahre alten Kleinwagen. Auch die können überzeugen. Beim Fiat Punto sollten Gebrauchtwagenkäufer allerdings genauer hinsehen.

Karosserie: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der von 1999 bis 2007 produzierte Fiat Punto mit der internen Bezeichnung Typ 188 nur als Drei- und Fünftürer erhältlich. Auf die Cabrioversion, die auch dazu beitrug, dass die erste Generation des Punto 1996 zum meistverkauften Auto in Europa avancierte, verzichteten die Italiener bei der zweiten Generation.

Letztere erschien pünktlich zum 100. Geburtstag von Fiat, unterschied sich allerdings nicht wirklich vom ersten Punto. Gut ist der große Innenraum mit dem verhältnismäßig großen Gepäckabteil, das zwischen 297 und 1.113 Liter fasst. Schlecht ist hingegen die Verarbeitungsqualität.

Technische Besonderheit ist die Servolenkung, die sich per Knopfdruck in den sogenannten „City“-Modus schalten lässt. So wird einem das Einparken leichter gemacht. Das ist auch nötig, denn durch die mäßige Rundumsicht aufgrund der breiten C-Säule benötigt man mehr Geduld um in kleine Parklücken zu gelangen.#

Antrieb: Das Leistungsband des Kleinwagens reicht von 44 kW/60 PS bis 96 kW/130 PS bei den Benzinern sowie von 51 kW/69 PS bis 74 kW/100 PS bei den Dieseln. Treibstoffkosten sparen kann man mit dem 1.2er mit Erdgasantrieb, der jedoch nur als Fünftürer erhältlich war.

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Je mehr Ausstattung, desto mehr kann kaputt gehen

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  • 10 Jahre alte Mercedes C-Klassen gibt es auch schon so um die 1000 Euro. Warum? Weil es Shaolin-Roster sind. Ich hänge lieber einem Punto ab und zu einen frischen Auspuff drunter (kostet maximal 100,-- im einschlägigen Zubehörhandel), als eine Zwieback-C-Klasse an allen möglichen und unmöglichen Stellen schweißen und lackieren zu lassen. Und sie rosten ÜBERALL. Auch das Problem des Ölverlustes kriegt man bei den Fiat-Motoren in den Griff. Klar: Ein Punto ist kein Mercedes in Bezug auf die Innenraum-Anmutung, aber qualitätsmäßig zumindest von der Karosse her deutlich besser.

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