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Fiat Punto - Fortschritt auf Italienisch

Schon die erste Generation des Fiat Punto bedeutete in Hinblick auf Qualität und Zuverlässigkeit einen Fortschritt gegenüber dem Fiat Uno. Die aktuelle Ausgabe setzt diese Entwicklung fort, so die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart.

dpa/gms STUTTGART. Schon die erste Generation des Fiat Punto bedeutete in Hinblick auf Qualität und Zuverlässigkeit einen Fortschritt gegenüber dem Fiat Uno. Die aktuelle Ausgabe setzt diese Entwicklung fort, so die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart.

Äußerliche Merkmale des 1999 erschienenen Punto sind die auffälligen Heckleuchten und die gegenüber dem 1993 vorgestellten Ur-Punto größeren Scheinwerfer. Das Fahrzeug ist drei- oder fünftürig erhältlich. Innen gibt es Sitze mit einer leicht erhöhten Sitzposition sowie eine große Zahl an Ablagefächern. Das Raumangebot ist auch auf der Rückbank ordentlich. Der Kofferraum hat ein Fassungsvermögen von 300 Litern, er lässt sich durch Umlegen der asymmetrisch geteilten Rücklehne auf etwa 1 080 Liter erweitern.

Serienmäßig gibt es im Punto ABS, Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags, seit Herbst 2001 auch Kopfairbags, so die Dekra. Das handliche Auto wird im Tempobereich bis 70 Stundenkilometern (km/h) durch den per Knopfdruck aktivierbaren City-Modus noch agiler: Er macht die Servolenkung leichtgängiger. Mehr Komfort bei häufigen Stadtfahrten und Kurzstrecken ermöglicht die als Extra erhältliche stufenlose Automatikschaltung Selekta.

Als Motoren kommen drehfreudige, kultivierte Benziner vom 1,2-Liter-Vierzylinder mit 44 kW/60 PS bis zum 1,8-Liter-16 V mit 96 kW/131 PS zum Einsatz. Eine beliebte Alternative ist der sparsame und durchzugskräftige 1.9-JTD-Common-Rail-Turbodiesel mit 59 kW (80 PS).

Bei den Hauptuntersuchungen zeigen neue Punto in Hinblick auf die Mängel-Häufigkeit ein besseres Bild als die älteren Fahrzeuge. Schneiden die fünf- und siebenjährigen Fahrzeuge deutlich schlechter ab als der Durchschnitt, so stehen die Dreijährigen besser als der Durchschnitt da. Häufiger beanstandet werden den Sachverständigen zufolge Mängel an der Elektrik und der Beleuchtung, Ölverlust am Motor sowie Defekte am Auspuff. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf zu prüfen, ob der Zahnriemen nach Vorschrift gewechselt wurde.

Ein Fiat Punto aus dem Jahr 1999 mit Benzinmotor wird laut Schwacke-Liste ab etwa 4 400 Euro angeboten. Ein gleich alter JTD-Diesel kostet rund 5 900 Euro.

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