Ford Kuga im Fahrtest: Kampfansage auf allen Vieren

Ford Kuga im Fahrtest
Kampfansage auf allen Vieren

Der Kuga ist Fords Beitrag zum hart umkämpften Kompakt-SUV-Markt. Seit dem Wochenende tritt die zweite Generation mit sparsamen Motoren, solider Verarbeitung und praktischen Detaillösungen an. Und einem Kampfpreis.
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Dormagen-Knechtsteden"Krise? Welche Krise?" fragen die Hersteller von Kompakt-SUVs. Während der gesamte europäische Fahrzeugmarkt schwächelt und die Hersteller sich mit Rabatten und anderen Kaufanreizen überbieten, steigt ihr Marktanteil stetig. 2012 stieg er auf rund 15 Prozent in Deutschland. Und der neue Kuga ist Fords Beitrag zum besonders hart umkämpften SUV-Markt. Fährt man mit der zweiten Generation wirklich besser? Immerhin tritt sie gegen starke Mitbewerber wie VW Tiguan oder Toyota RAV4 an. Zum Marktstart am 9. März gab es den Kuga bereits ab 20990 Euro. Wir fuhren die Kampfansage.

Ford stellte den Kuga erstmals 2008 vor. Die Kölner wollten den rasch wachsenden Markt der kompakten SUV nicht länger kampflos der breit aufgestellten Konkurrenz aus Europa und Asien überlassen. In diesem Bereich mischen nicht nur Platzhirsche wie VW Tiguan oder Toyota RAV4 mit. Auch der Kia Sorento oder Hyundai ix35 rühren kräftig mit. Den neuen Kuga stuft Ford wie auch den kompakten Focus als Weltauto ein. Als "Escape" geht der Kuga in den USA bereits seit Mitte 2012 an den Start. Genau genommen ist der Kuga mehr Crossover als SUV, wobei den Fronttrieblern der Vorzug gegeben wird. Übersichtlichkeit, hohe Sitzposition und variabler Innenraum mit Kombi-Qualität sind die Stärken des Kölners, weniger die Expedition zu den letzten weißen Punkten auf der Weltkarte.

Optisch orientiert sich der neue Kuga an seinem Vorgänger. Kühlergrill und Motorhaube sind zugunsten des Fußgängerschutzes einige Zentimeter weiter vom Boden entfernt, dementsprechend sind die vorderen Lufteinlässe gewachsen. Das leichte Wachstum hat sich für die Passagiere kaum bemerkbar gemacht. Zwar hat er sich um acht Zentimeter auf 4, 52 Meter verlängert, doch der Radstand ist mit 2, 69 Meter unverändert geblieben.

Die technischen Neuerungen betreffen vor allem die Motorisierungen. Zwei neue Benziner mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und variabler Nockenwellen-Steuerung mit 1,6 Litern Hubraum und 110 kW/150 PS oder 134 kW/182 PS stehen zur Wahl. Außerdem sind zwei Turbodiesel mit 103 kW/140 PS und 120 kW/163 PS erhältlich. Wir haben den 110 kW/150 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner getestet. Er ist mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung gekoppelt und besitzt als einzige Version ein Start-Stopp-System.

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