Test + Technik

Suzuki SX4: Neuer Kleinwagen mit Dieselmotor

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Beim Cockpit-Design und dem Sitzsystem ähnelt der SX4 seinem Stammvater Swift. Obwohl der SX4 40 Zentimeter länger als der Swift ist, bietet er auf den Rücksitzen nicht mehr Platz. Nur geringfügig größer ist der Kofferraum. Bei dem Neuling fasst er 270 bis 1 045 Liter. Wie beim Swift werden die Fondsitze nicht umgeklappt, sondern sozusagen gewickelt. Dazu werden die Lehnen auf die Sitzpolster heruntergeklappt, und dann beides zusammen in die Senkrechte gekippt. Danach muss das ganze Paket per Riemen an den vorderen Kopfstützen befestigt werden - Gasdruckfedern wären besser.

Ab 13 990 Euro

Der SX4 wird in drei Ausstattungen angeboten. Die Versionen Classic und Club bieten eine PKW-Optik, während die Comfort-Varianten und die Allradler nach SUV aussehen. Dafür sorgen neben einem Unterfahrschutz eine schwarze Dachreling, eine schwarze Leiste, die die Karosserie nach unten abschließt sowie Türschutzleisten in derselben Farbe. Die Preise beginnen bei 13 990 Euro für den 1.5 Classic mit 99 PS. Die komfortlastige Basisausstattung umfasst zwar elektrische Fensterheber vorne und elektrisch einstellbare Außenspiegel, jedoch kein ESP und nur zwei Airbags. Die fehlenden Elemente kann man bei der Basisversion nicht einmal gegen Aufpreis bestellen. Wer auf ESP, Seitenairbags oder Klimaanlage nicht verzichten will, muss eine höhere Ausstattung wählen. Den Diesel gibt es mit Frontantrieb ab 16 990 Euro, mit Allradantrieb zahlt man mindestens 19 490 Euro. Auch hier muss für ESP Aufpreis gezahlt werden.

Als Kandidat für den Preisvergleich mit dem Diesel-Allradler eignet sich der baugleiche Fiat Sedici 1.9 Multijet. Den gibt es ab 20 490 Euro. Das sind 1 000 Euro mehr, als der SX4 kostet.

Fazit: Mini-SUV als Alternative zu Mini-Vans

2000 bis 2 500 Euro Aufpreis für den Vierradantrieb sind ein Batzen Geld, wenn das Auto ohne denselben nur etwa 15 000 Euro kostet. Die meisten Kunden werden den SX4 also als Fronttriebler ordern. Wie Minivans à la Opel Meriva bietet er eine hohe Sitzposition und viel Kopfraum. Es fehlt ihm jedoch die Innenraumvariabilität. Wer darauf verzichten kann und die Van-Optik allzu bürgerlich findet, für den ist der SX4 eine Alternative.

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Das Design des SX4 ist geglückt. Der kräftige Diesel erfreut mit serienmäßigem Partikelfilter und dezenter Akustik. Schließlich sind auch die Preise gut verdaulich - selbst wenn man von der ESP-losen Basisversion absieht. So könnte der SX4 den Minivans durchaus auf die Pelle rücken.

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