Für die ganze Familie
Citroën C4 Picasso: Französischer Van mit fünf Sitzen

Es gibt sie noch, die übersichtlichen Autos. Der neue Citroën C4 Picasso ist so eins, auch in seiner fünfsitzigen Variante. Zum Dreieck aufgespreizte A-Säulen und das große Glasdach verhelfen dem C4 Picasso zur größten Gesamtglasfläche in seinem Fahrzeugsegment.

dpa-infocom HAAR. Aber nicht nur nach außen ist eine gute Rundumsicht vorhanden. Die Rückbank kann der Fahrer mithilfe eines kleinen Zusatz-Rückspiegels überwachen. Ein Citroën muss schon von außen als Citroën erkennbar sein. Für einen Van sieht der C4 ausgesprochen dynamisch aus. Die schräge Frontscheibe geht mit sanftem Schwung in die coupéhaft abfallende Dachlinie über, welche durch einen Spoiler verlängert wird. Das Heck ist wellenförmig gestaltet. Die seitliche Fensterlinie bietet hinter der B-Säule einen kleinen Knick. Dies hat einen praktischen Hintergrund: Auch kleine Kinder können so noch aus den Seitenfenstern schauen.

Beim Van-Kauf geht es nicht nur um ein großes Raumangebot. Der Raum muss auch gut nutzbar sein. Beim C4 Picasso beginnt die Nutzbarkeit mit der Frontscheibe. Ihre großflächige Ausführung ermöglicht einen Blickwinkel von 70 Grad. Die Sitze vorne sind bequem, der Seitenhalt ist für diese Wagenklasse in Ordnung. Auch große Leute können vorne ihre Beine entspannt in den Fußraum stellen.

Der Kofferraum wurde auf Praktikabilität ausgerichtet. Die Beleuchtung lässt sich entfernen und als Akku-Taschenlampe verwenden. An der rechten Kofferrauminnenseite wurde die so genannte Modubox befestigt, ein Einkaufstrolley mit 37,5-Liter-Isoliertasche. Die Heckklappe lässt sich geteilt öffnen, so dass auch bei engeren Platzverhältnissen der Kofferraum zugänglich bleibt. Bei zurückgeschobener Sitzreihe stehen bis zur Hutablage 500 Liter Stauraum zur Verfügung, 76 Liter weniger als beim siebensitzigen Grand C4 Picasso. Sind die Sitze umgelegt, passen 1 734 Liter bis unters Dach, der Grand C4 fasst hier 1951 Liter. Der Kofferraumboden lässt sich wenden. Eine Seite ist mit Filz versehen, während die andere Seite aus leicht zu reinigendem Gummi besteht.

In der Topausstattung „Exclusive“ kommt an der Hinterachse eine Luftfederung zum Einsatz. Dies sorgt für langstreckentauglichen Federungskomfort. Außerdem bietet die Luftfederung zwei weitere Vorteile. Zum einen bleibt die Bodenfreiheit bei verschieden schwerer Beladung immer gleich, zum anderen lässt sich auf Knopfdruck die Ladekante absenken beziehungsweise anheben. In allen anderen Ausstattungsvarianten des C4 Picasso kann die luftgefederte Hinterachse nicht geordert werden.

Beim 2.0i sorgt im Wagen ein Zwei-Liter-Vierzylinder Benziner für Vortrieb. Der Spurt von null auf 100 wird in 12,1 Sekunden erledigt. Mit dem 141-PS-Aggregat wird eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h erreicht. Ein Drehmoment von 200 Newtonmetern liegt an der Kurbelwelle an. Das automatisierte Sechsgang-Schaltgetriebe EGS-6 teilt die Kräfte ein. Es vereint die Vorteile einer Wandlerautomatik mit denen einer manuellen Schaltung. Da das automatisierte Getriebe keinen Schlupf aufweist, sinkt der Verbrauch gegenüber der Automatikversion in der Stadt um bis zu zwei Liter, was wiederum den Kohlendioxidausstoß von 211 auf 190 Gramm pro Kilometer senkt. Außerdem muss man nicht selber schalten.

Fazit: Ein Van für die Familie

Der C4 Picasso ist als Fünfsitzer die Wahl für Familien mit bis zu drei Kindern. Für größere Jugendliche könnte es etwas eng werden. Der Einstiegspreis liegt bei 20 700 Euro. Der hausinterne Konkurrent Xsara Picasso kostet mit nicht mehr ganz so frischer Technik 18 950 Euro.

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