Gebrauchtfahrzeug-Beurteilung
Suzuki Vitara bietet viele Formen für Straße und Gelände

dpa/gms STUTTGART. Den Suzuki Vitara gibt es offen und geschlossen, mit Hard- oder Softtop sowie als Zwei- oder Viertürer. Interessierte sollten vor einem Kauf darauf achten, zu was der Wagen eingesetzt wurde, so die Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart.

Grundsätzlich gehört der kompakte Suzuki zu jener Klasse Automobile, die den tägliche Straßeneinsatz mit der Möglichkeit zu Ausflügen ins Gelände verbindet. Das Fahrwerk des Vitara ist laut Dekra mehr auf den Geländeeinsatz als auf Straßentouren ausgelegt - was ihn nicht unbedingt zum Gefährt für lange Autobahnstrecken macht. Anders sieht dies bei der eher familientauglichen Langversion aus. Der Anteil der Geländefahrten ist oft ausschlaggebend für den Zustand eines Gebrauchten, schließlich beanspruchen Touren über Stock und Stein die Mechanik meist stärker.

Unabhängig davon ist ein anderes mögliches Problem älterer Fahrzeuge: Bei starker Kälte kam es laut Dekra in der Vergangenheit zu Schäden an Kraftstoffschläuchen im Motorraum. Auslaufender Sprit konnte zu Motorbränden führen. Interessenten sollten prüfen, ob der Mangel beseitigt wurde. Bei den Hauptuntersuchungen werden knapp 80 Prozent der bis zu drei Jahre alten Autos ohne Mängel durchgewunken. Die Quote der Sechs- bis Siebenjährigen liegt bei 57 Prozent.

Der Ur-Vitara wurde bereits im Jahr 1988 eingeführt, die viertürige Langversion folgte 1990. Einen ersten Modellwechsel gab es 1998. Die Vor- und Nachteile des Vitara unterscheiden sich je nach Modellversion: So wird dem Zweitürer ein eher geringes Platzangebot nachgesagt, der Umgang mit dem Cabrio-Verdeck erfordert Übung. Die Technik wiederum ist robust. Hinzu kommen eine Übersichtlichkeit der Karosserie und gute Fahreigenschaften im Gelände.

Je nach Modell und Baujahr gibt es den Vitara mit verschiedenen Motorisierungen. Basis ist ein Benziner mit 59 kW/80 PS. In jungen Modellen bildet ein 2,7-Liter-V6 mit 135 kW/184 PS die Spitze. Ebenfalls erhältlich sind Diesel mit 64 kW/87 PS und 80 kW/109 PS.

Rund 3 550 Euro sind laut Schwacke-Liste für einen Basis-Vitara von 1994 einzukalkulieren. Einen Grand Vitara V6 2.5 mit 106 kW/144 PS aus dem Jahr 2002 gibt es für 13 200 Euro. Ein Grand Vitara 2.0 TD mit 80 kW/109 PS aus dem gleichen Jahr kostet 13 750 Euro.

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