Gebrauchtwagen-Check
Einstieg in den Aufstieg: Die C-Klasse von Mercedes

Einen Mercedes zu fahren, gilt für viele Menschen immer noch als Symbol einer gewissen sozialen Stellung. Jedenfalls wenn es sich um einen "echten" Mercedes handelt.

dpa/tmn MÜNCHEN. Als echt gelten aber nicht die eigentlichen Einstiegsmodelle der Marke wie A- und B-Klasse im eher zweckmäßigen Format, sondern vor allem die viertürigen Limousinen mit dem Stern auf der Haube. Hier beginnt der Einstieg in den Aufstieg mit der C-Klasse. Die gibt es in mehreren Generation seit nunmehr gut 15 Jahren, und über diesen Zeitraum ist die C-Klasse auch mit unterschiedlichen Mängeln in der Pannenstatistik des ADAC in München registriert worden.

Welche Defekte auftreten, hängt auch mit dem Fahrzeugalter und der jeweiligen Modellgeneration zusammen. So gab es bei den Benzinern bis Baujahr 1998 Fälle von undichten Motoren und Motorgeräuschen. Für die Baujahre bis 1999 stehen Fälle von defekten Zylinderkopfdichtungen und Turboladern. Kabelbrüche, Startprobleme und Generatorschäden gab es ebenfalls bis 1999. Nach Angaben des Automobilclubs wurden auch Totalausfälle der Instrumente registriert. Bei allen Jahrgängen wird bei den Hauptuntersuchungen auch ein übermäßiges Spiel in der Lenkung bemängelt. Ebenfalls in der Liste finden sich defekte Zentralverriegelungen, lose Türdichtungen sowie gelegentlich je nach Baujahr Korrosion an Kofferraumdeckel, Türen und Federbeindomen.

Auf den Markt kam die C-Klasse erstmals im Jahr 1993 als Limousine. Der T-Modell genannte Kombi folgte 1996. Abgelöst wurde diese Generation 2000. Im Jahr darauf folgten der neue Kombi und das sogenannte C-Klasse Sportcoupé. Diese Generation erhielt 2004 eine Modellpflege und musste wiederum 2007 einem Nachfolger weichen.

Die Baujahre und Modellgenerationen führen auch zu einem vielseitigen Motorenangebot. So gab es die C-Klasse als Benziner mit 90 kW/122 PS ebenso wie mit 260 kW/354 PS. Bei den Dieselmotoren reicht das Angebot von 70 kW/95 PS bis 170 kW/231 PS.

Bei den Preisen auf dem Gebrauchtmarkt herrscht ebenfalls Vielfalt: So gibt es laut Schwacke-Liste einen C 180 Classic aus dem Jahr 1997 bereits für gut 4 200 Euro. Ein Diesel-Kombi C 220 T CDI Classic von 2001 wird mit rund 9 300 Euro gehandelt. Etwa 27 000 Euro müssen für einen C 350 Avantgarde aus 2007 eingeplant werden.

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