Gebrauchtwagen-Check
In der Tradition des Erfolgs: Der Golf V von VW

dpa/tmn MÜNCHEN. Der Golf von Volkswagen hat es seit dem Erscheinen der ersten Generation vor mehr als 30 Jahren zu einem besonderen Status gebracht. Er gilt heute als Inbegriff des klassenlosen Autos und setzt zudem den Maßstab für Qualität in der Kompaktklasse.

Die immer noch aktuelle fünfte Generation macht da keine Ausnahme. Wie schon seine Vorgänger hält er nach leichten Anlaufschwierigkeiten den ersten Platz der Zulassungsstatistiken in Deutschland. Für Gebrauchtkäufer gilt er grundsätzlich als sichere Bank - trotzdem kam es in der Vergangenheit je nach Baujahr laut ADAC in München zu verschiedenen Auffälligkeiten im Hinblick auf Mängel.

Insgesamt findet sich der Golf V mittlerweile als eines der zuverlässigsten Fahrzeuge seiner Klasse in der Pannenstatistik des ADAC wieder. Was allerdings nicht bedeutet, dass Problemfreiheit garantiert ist. Bemerkt wurden unter anderem Defekte der Turbolader an Dieselmodellen der Baujahre 2004 und 2005. Bei diesen Baujahren wurden auch Mängel am Kühlsystem festgestellt - häufige Ursache dafür waren jedoch Marderbisse. Vergleichsweise häufig gab es außerdem entladene Batterien, auch gerissene Zahnriemen wurden festgestellt.

Auf den Markt kam die fünfte Generation des VW Golf im Herbst 2003. Danach folgten immer wieder neue Motorvarianten, auch das Direktschaltgetriebe DSG gab es ab 2005 für einige Modelle als Extra. 2005 fand eine Überarbeitung statt, die unter anderem veränderte Materialien im Innenraum mit sich brachte. Zu den Vorzügen des Golf V zählen laut ADAC eine ordentliche Verarbeitung, guter Komfort und ein sicheres Fahrverhalten. Kritisiert wird dagegen die eher dürftige Serienausstattung mit der damit verbundenen Aufpreispolitik.

Das Motorenprogramm ist vielseitig. Besonders beliebt sind die Diesel. Die Palette reicht vom Einstiegsmodell mit 55 kW/75 PS bis zum 125 kW/170 PS starken TDI. Noch größer ist die Bandbreite bei den Benzinern: Die Vierzylinder leisten 55 kW/75 PS bis 169 kW/230 PS, außerdem gibt es einen GTI mit 147 kW/200 PS und den besonders sportlichen Golf R32 mit 184 kW/250 PS starkem Sechszylinder.

Da der Golf gebraucht ähnlich begehrt ist wie als Neuwagen, sind die Preise stabil. Ein Golf 1.4 Sportline aus dem Jahr 2003 kostet laut Schwacke-Liste noch etwa 10 000 Euro, für ein Dieselmodell 1.9 TDI Sportline aus 2004 werden etwa 12 800 Euro verlangt. Für etwa 17 200 dürfte ein Golf 2.0 GTI aus dem Jahr 2005 zu finden sein.

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