Gebrauchtwagen-Check: Renault Scénic III (Typ JZ)
Dieser Franzose ist besser als sein Ruf

Die von 2009 bis 2016 gebaute dritte Generation des Renault Scénic bietet nicht nur viel Platz zum kleinen Preis. Auch in Hinblick auf die Langzeitqualitäten kann der Franzose überzeugen.
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Mittlerweile hat auch die 2009 gestartete dritte Generation des Kompaktvans Renault Scénic auf dem Neuwagenmarkt abgedankt. Die Zeit für den günstigen Schnapp aus zweiter Hand ist also gekommen, der viel Nutzwert für kleines Geld verspricht. Größere Skepsis in Hinblick auf die Langzeitqualitäten scheint vorläufig unangebracht.

Karosserie und Innenraum: Wer einen Scénic sucht, will Platz. Platz für viel Gepäck, viele Kinder und eventuell auch alles zusammen. Die dritte Generation packt alles. Bereits die Standardversion bietet einen Kofferraum, der 470 bis 555 Liter aufnehmen kann.

Die Sitze der Rückbank lassen sich verschieben, wickeln und sogar ausbauen – am Ende kann man bis zu 1.870 Liter einladen. In der größeren Karosserievariante namens Grand Scénic kann der Franzose neben sieben Sitzen im Bedarfsfall sogar 2.063 Liter aufnehmen. Angesichts der mit knapp viereinhalb Meter noch recht kompakten Karosserie ein starker Wert.

Recht ungewöhnlich präsentiert sich das Cockpit. Statt klassischer Analoginstrumente hinterm Lenkrad kredenzen Displays in der Armaturenbrettmitte in digital aufbereiteter Form fahrrelevante Informationen. Ansonsten wirkt alles sehr aufgeräumt in dem futuristisch angehauchten aber ansonsten einladend wohnlichen Arbeitsplatz.

Motoren und Fahrwerk: Im Lauf seiner gut siebenjährigen Bauzeit hat Renault vier Benzin- und fünf Dieselmotoren angeboten. Das Leistungsspektrum rangiert zwischen 63 kW/85 PS bis hinauf zum 2.0 dCi, den es in zwei Versionen mit 110 kW/150 PS oder 118 kW/160 PS gibt.

Der Scénic ist ganz klar ein Dieselauto, denn nur rund 20 Prozent der Fahrzeuge auf dem Gebrauchtmarkt werden mit Benzinmotor angeboten. Hier empfiehlt sich vor allem der erst 2012 eingeführte 1.2 TCe mit 85 kW/115 PS, der ordentliche Fahrleistungen mit mäßigem Verbrauch und Euro 6 in Einklang bringt.

Bei den Dieselmotoren ist der 1.6 dCi mit 96 kW/130 PS der Favorit, der einen niedrigen Normverbrauch (rund 5 Liter) und zugleich gute Fahrleistungen (195 km/h, 10,3 Sekunden) erlaubt. Eine gute Alternative ist der 1.5 dCi Eco mit 78 kW/106 PS, den man in Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe EDC bekommen kann.

Wer eine Automatik will, muss alternativ nach den selten Varianten mit klassischer Wandlerautomatik Ausschau halten, die für die starken Zweiliter-Diesel- und -Benzinmotoren angeboten wurden.

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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