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Nissan Micra: Zuverlässig durch die Stadt

dpa/gms STUTTGART. Die bis 2002 gebaute Generation des Nissan Micra zeichnet sich vor allem durch wenige Mängel aus. Trotzdem empfiehlt die Sachverständigen-Organisation Dekra aus Stuttgart eine ausgiebige Probefahrt.

Der Micra mit der Baureihen-Bezeichnung K elf hat sich sehr lange in den Verkaufsprospekten gehalten: Eingeführt wurde die Generation bereits im Jahr 1993. Zumindest auf den Vordersitzen bietet der Kleinwagen ausreichend Platz, die Unterhaltskosten sind klassentypisch niedrig. Mit seinen kompakten Abmessungen erleichtert der kleine Nissan die Parkplatzsuche in Großstädten.

Als Basis-Triebwerk kommt ein Vierzylinder mit 1,0 Liter Hubraum und 40 kW/55 PS zum Einsatz, die nächste Stufe bilden bei gleichem Hubraum 44 kW/60 PS. Sportlichere Fahrweise erlauben die größeren Motoren mit 55 kW/75 PS sowie 60 kW/82 PS. Als Alternative findet sich ein 42 kW/58 PS starker Diesel im Programm.

Je nach Fahrweise der Vorbesitzer kann laut Dekra die Getriebesynchronisierung Probleme machen. Feststellen lässt sich dies am besten bei einer Probefahrt: Mögliche Schäden äußern sich durch Knarren, Schwergängigkeit der Schaltung oder herausspringende Gänge. Zu achten ist auch auf Rostbefall an den Seitenschwellern. Bei den Hauptuntersuchungen macht der Micra aber eine recht gute Figur - 84 Prozent schaffen die erste Prüfung nach drei Jahren ohne Mängel.

Ein früher Micra aus dem Jahr 1993 ist laut Schwacke-Liste bereits ab 1 500 Euro zu bekommen. Ein Micra 1.4 Fresh mit 60 kW/82 PS aus dem Jahr 2002 kostet rund 6 900 Euro, ein gleich alter Diesel 6 500 Euro.

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