Gebrauchtwagencheck
In alter Größe: Der Omega von Opel

Es gibt Neues bei Opel: Mit dem Insignia will man nicht nur einen Nachfolger des Vectra anbieten, sondern auch eine Lücke füllen. Denn das Auto soll auch jenen Kunden gefallen, denen ein etwas größeres Spitzenmodell im Programm der Rüsselsheimer fehlte.

dpa/tmn MüNCHEN. Es gibt Neues bei Opel: Mit dem Insignia will man nicht nur einen Nachfolger des Vectra anbieten, sondern auch eine Lücke füllen. Denn das Auto soll auch jenen Kunden gefallen, denen ein etwas größeres Spitzenmodell im Programm der Rüsselsheimer fehlte.

Es geht dabei um genau jene Lücke, die der vor einigen Jahren eingestellte Omega hinterlassen hat - das bislang letzte Modell der Marke in der oberen Mittelklasse. Auf dem Gebrauchtmarkt ist der Omega allerdings auch heute noch präsent. Angesichts des mittlerweile meist recht ansehnlichen Alters tauchen die Autos aber auch immer mal wieder in der ADAC-Pannenstatistik auf.

Die bekannten Mängel des Omega ziehen sich durch verschiedene Bereiche. Da ist zum Beispiel die Karosserie: Hier fallen laut dem ADAC in München speziell bis zum Baujahr 1995 fabrikationsbedingte Lackschäden auf. Bei Fahrzeugen des Baujahrs 1998 wurden unter anderem blockierte Anlasser registriert. Zu den weiteren bekannten Mängeln eines Omega zählen defekte Kraftstoff- oder Wasserpumpen, Störungen im Motormanagement bei den Benzinern, hakelige und verklemmte Lenkschlösser oder auch Defekte am Schiebedach.

Die erste Generation des Omega erschien 1986. Die heute auf dem Gebrauchtmarkt eher vertretene Baureihe folgte dann im Frühjahr 1994 - gebaut wurde neben der Limousine auch ein Caravan genannter Kombi. Im Herbst 1999 erhielt der Omega ein Facelift - 2003 wurde die Baureihe dann eingestellt. Zu den Vorzügen des Omega zählen ein gutes Raumangebot und das ordentliche Fahrverhalten.

Die Motoren decken das in dieser Klasse übliche Leistungsspektrum ab. Bei den Benzinern geht es mit 85 kW/115 PS los, an der Spitze rangieren Sechszylinder mit bis zu 160 kW/218 PS. Diesel waren ebenfalls erhältlich, hier gibt es Leistungen zwischen 74 kW/100 PS und 110 kW/150 PS.

Die Preise für gebrauchte Omegas der letzten Generation beginnen laut Schwacke-Liste bei 1 550 Euro - dafür gibt es eine Limousine Omega 2.0 aus dem Jahr 1996. Für einen Viertürer Omega 3.2 V6 Edition aus dem Jahr 2000 müssen etwa 8 800 Euro eingeplant werden. Ein Diesel-Kombi Omega Caravan 2.5 DTI Edition von 2003 sollte rund 11 000 Euro kosten.

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