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Peugeot 307: Die Alternative aus Frankreich

Der Peugeot 307 trat im Jahr 2001 die Nachfolge des 306 an. Im Konkurrenzkampf mit der ewigen Nummer eins der Kompaktklasse, dem VW Golf, erreichte der Franzose zunächst durchaus Augenhöhe. Doch nicht alle Probleme der Vergangenheit konnten beseitigt werden.

dpa/tmn MÜNCHEN. Man könnte es schon als unendliche Geschichte bezeichnen: Seit Jahrzehnten versuchen diverse Hersteller, Modelle zu präsentieren, die in der Kompaktklasse dem Erfolgstyp Golf von VW Konkurrenz machen können.

Der französische Autobauer Peugeot bildet da keine Ausnahme. Und nach diversen Anläufen erwies sich speziell das Modell 307 als durchaus auf Augenhöhe mit der ewigen Nummer eins. Doch obwohl Peugeot aus vielen Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, steht auch der 307 in der Pannenstatistik des ADAC nicht wirklich als Musterknabe da.

Insgesamt liegt er in Sachen Zuverlässigkeit eher im Mittelfeld. Zu den bekannten Problemen gehören nach Angaben des Automobilclubs Fehlfunktionen des Motormanagements in den Baujahren 2001 bis 2003. Im gleichen Zeitraum wurden auch vermehrt Undichtigkeiten am Kühler beanstandet. Nicht funktionierende Wegfahrsperren stehen ebenso wie auffallend viele Anlasserdefekte vor allem für die Jahre 2001 und 2002. Rückrufe gab es 2003 im Zusammenhang mit dem Zündschloss und dem Kühler, 2005 war es die Kraftstoffrücklaufleitung.

Der Peugeot 307 trat im Jahr 2001 die Nachfolge des 306 an. Angeboten wurden zunächst Schrägheckversionen als Drei- und Fünftürer. Im Jahr darauf folgten auch Kombiversionen. Abgelöst wurde der 307 dann im Jahr 2007 vom nun aktuellen 308.

Beim Motoren-Angebot orientiert sich Peugeot an den Standards in der Kompaktklasse. Bei den Benzinern geht es bei 55 kW/75 PS los, die Obergrenze liegt je nach Modell und Baujahr bei 103 kW/140 PS. Auf Dieselseite geht es mit 66 kW/90 PS los, die stärksten Selbstzünder leisten 100 kW/136 PS.

Gebraucht ist der Peugeot verhältnismäßig günstig zu bekommen. So kostet ein 307 75 Presence von 2002 laut der Schwacke-Liste 4 050 Euro. Ein Diesel 307 HDi 110 Sportline aus dem Jahr 2004 sollte für etwa 9 000 Euro zu bekommen sein, und ein Kombi 307 HDi Break 110 Sportline von 2005 steht mit 10 150 Euro in der Liste. Eine Sonderrolle - auch bei den Preisen - nimmt der Cabrio 307 CC ein: Für einen 307 CC 180 Platinum von 2007 müssen 20 250 Euro gezahlt werden.

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