Handelsblatt Autotest

Was ein Porsche im Alltag taugt

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Nur echt mit Sozialverträglichkeitstaste

Aber das muss man dann schon bewusst wollen - ansonsten schlummert der 911er brav im Cruiser-Modus. Und wenn dann auch noch die Start-Stopp-Automatik den Boxer an der nächsten Ampel abstellt, ist vom einst wilden 911er-Image erst einmal nicht mehr wirklich viel übrig.

Nicht nur für Porsche-Fans ein schönes Heck. Quelle: Sebastian Schaal
Nicht nur für Porsche-Fans ein schönes Heck. Quelle: Sebastian Schaal

Und damit es dabei auch ja nicht allzu laut vonstatten geht, lässt sich auch noch der Sound des Sportauspuffs abschalten - sozusagen mit einer Sozialverträglichkeitstaste.  Das ist zwar streng genommen bei dem herrlichen Boxer-Sound (besonders schön beim Runterschalten) eine Sünde, aber nützlich allemal, wenn man die deutsche Neiddebatte vermeiden will.

Der neue 911er ist eigentlich perfekt: Lenkung, Fahrwerk. Motor, Verarbeitung, Design, alles ist stimmig bis ins kleinste Detail und auf hohem Niveau. Aber genau da liegt für alte Fans dieses Automobils vielleicht das Problem.

Frei nach Ferry Porsche: Das letzte Stückchen Straße, das gebaut werden wird, wird eine Kurve sein. Das hofft zumindest Florian Brückner. Mit seinem ersten Auto, einem Fiat Uno mit 75 PS und Breitreifen auf Abarth-Felgen - der eigentlich seinem Bruder gehörte - lernte der Reporter von Handelsblatt Online die Freuden der Querbeschleunigung kennen. Genau deshalb sind dem 35 Jahre alten Vater von zwei Kindern kleine leichte Autos heute immer noch viel lieber als große PS-Monster. Wobei grundsätzlich gilt: je exotischer, desto besser. Quelle: Sebastian Schaal
Frei nach Ferry Porsche: Das letzte Stückchen Straße, das gebaut werden wird, wird eine Kurve sein. Das hofft zumindest Florian Brückner. Mit seinem ersten Auto, einem Fiat Uno mit 75 PS und Breitreifen auf Abarth-Felgen - der eigentlich seinem Bruder gehörte - lernte der Reporter von Handelsblatt Online die Freuden der Querbeschleunigung kennen. Genau deshalb sind dem 35 Jahre alten Vater von zwei Kindern kleine leichte Autos heute immer noch viel lieber als große PS-Monster. Wobei grundsätzlich gilt: je exotischer, desto besser. Quelle: Sebastian Schaal

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Auch wenn sich dieser Carrera per Knopfdruck in eine Rennmaschine verwandeln lässt, roh, bissig oder gar fordernd ist diese Porsche-Generation nicht mehr. Muss und soll sie wahrscheinlich auch gar nicht sein: Die neue Kundschaft vor allem in in den großen Ballungsräumen will den Rambo von einst gar nicht wiederhaben. Das hat Porsche verstanden - und Papi freut sich. Der Porsche 911 Carrera S ist das perfekte Familienauto - auch und gerade weil der 911er ein voll alltagstauglicher 400 PS starker Sportwagen ist.

  • 28.12.2012, 11:40 Uhrblack

    weis auch nicht warum hier so hämisch über dieses Auto kommentiert wird. Wer darauf steht; mein Gott. Ist doch in Ordnung. Das Leben besteht auch aus Emotionen wecken und Begeisterung an den Tag legen. Ich selber hab keinen Porsche sondern fahre einen "Porschejäger" ;-)); aber eine Luxuskarre a´la Bentley Contintental mit englischem Kennzeichen, pissgelber Farbe und dann noch als Rechtslenker...lässt eher mein Herz schneller schlagen als Neidgefühle aufkommen.

    Also. Scheiß auf Neidkommentare anderer Leute. Mir egal.

  • 21.04.2012, 18:20 UhrMfI

    Schöner Artikel ! :-)

    Nur am ende ist es eine 7 gang pdk (pdf)

  • 21.04.2012, 12:42 UhrPeterK

    Spätestens mit dem oder gar den Kinderwagen auf dem Dachgepäckträger wird es dann doch zur Lachnummer. Na ja, aber Hauptsache es hat dem Herrn Redakteur Spaß gemacht mit Auspuff auf "Lärm"-einstellung durch die Gegend zu rasen.
    [...]

    [+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++]

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