Range Rover Sport im Geländeeinsatz
Der leichtfüßigste aller Kolosse

Normalerweise ärgern uns schwere SUV, wenn sie vor Schulen und Kindergärten die Straßen verstopfen. Dabei kann man so viel Spaß mit ihnen haben. Wenn man ihnen nur freien Auslauf im natürlichen Habitat lässt.
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Cheltenham/DüsseldorfEs gibt wohl keine Landschaft in die ein Range Rover besser passt als der Süden von Wales. Schafe, Alleen, Grün, hier und da ein Ort, in dem die Zeit stehen geblieben ist, und ab und an ein Berg, der auf dem Festland als Hügel durchgehen würde. Alles so ur-britisch wie „Der Doktor und das liebe Vieh“, und Heimat von allem, was auf „Rover“ endet. Kein Wunder also, dass Jaguar die neueste Generation des Range Rover Sport per Heimspiel vorstellt.

Doch es ist nicht die Landschaft, die die Laune im Unternehmen steigen lässt. Jaguar Land Rover hat unlängst zweistellige Zuwachsraten auf dem deutschen Markt gemeldet, Range Rover mit Evoque und Sport die Stellung am besseren Ende der SUV-Oberklasse zementiert. Und dann verkündet der gut gelaunte CEO Ralf Speth auch noch, dass Wolfgang Ziebarth, langjähriger Produktentwickler bei BMW, neuer Technikvorstand im Unternehmen wird.

Der Star bleibt jedoch das Auto: Ab 20. September soll die neue Version des Sport für anhaltende Verkaufserfolge sorgen. Die erste Baureihe wurde zwischen 2005 und 2013 über 410.000 Mal weltweit verkauft. Für ein Auto, das bei 60.000 Euro Neupreis startet, nicht schlecht. Zu den Verkaufszielen für das neue Modell mag sich das Unternehmen zwar nicht äußern, klar ist jedoch: mit weniger wird nicht kalkuliert.

Die Optik des neuen Range Rover Sport ist seit der offiziellen Vorstellung in New York im März bekannt. Das Design positioniert sich genau an der Schnittstelle vom großen Range Rover und dem kleineren Evoque, trägt Züge von beiden Modellen – und basiert eben nicht mehr auf dem grobschlächtigen Land Rover Discovery.

Um Evolution sei man bemüht, heißt es. Tatsächlich sind die klassischen Konturen des Range Rover auch im 2013er Sport klar zu erkennen. Die Linienführung darf durchaus als gelungen bezeichnet werden, der Wagen passt  von Smart Casual bis hin zur Abendgarderobe. Aber Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

Die neue Modellreihe ist nicht nur kosmetische Pflege. 420 Kilogramm hat der neue Sport im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt. 2,1 Tonnen wiegt der 3.0 Liter Diesel noch, rund 2,3 Tonnen der 5.0 Liter V8 Supercharged (mit dezenten 512 PS Leistung).

Mehr Aluminium, mehr Bau aus einem Guss. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll dafür allein der neue Kabelbaum rund 50 Kilo schwerer sein als der des Vorgängers. Das wiederum ist ein Zeichen dafür, dass der Range Rover bis unters Dach vollgeladen mit Elektronik ist – zur Unterhaltung, Fahrassistenz und Luxus.

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Sprinten wie in Watte gepackt

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  • Wie kann man nur so viele Tippfehler in einem einzigen Artikel machen?! ..die Qualität der Sprache lässt bei Handelsblatt leider immer mehr nach. Zum Glück für Sie, gibt es kaum Alternativen.

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