Tesla Model S im Handelsblatt Autotest Zurück in die Zukunft

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Fazit und technische Daten

Das beste Auto der Welt?

Fazit: Wenn Marty McFly im Jahr 2015 ankommt, dürfte er auf einen Tesla umsteigen. Seine Beschleunigung und aufdringliche Eleganz überzeugen, es fehlen ihm nur noch die Flügeltüren eines DeLorean. Die Nachfrage ist hoch. Wer heute bestellt, muss vier bis fünf Monate warten.

Die Achillesferse ist die unterdurchschnittliche Ladeinfrastruktur in Deutschland. Hier muss der Hersteller schnell aktiv werden. Im geladenen Zustand macht das Model S außergewöhnlich viel Spaß. Wer braucht da schon fliegende Autos?

Technische Daten und Restwerte

Technische Daten
BauartVierpoliger Dreiphasenwechselstrom-Induktionsmotor
Leistung310 kW (412 PS)
bei Drehzahl5.000–8.600 U/min
Max. Drehmoment600 Nm
bei Drehzahl 0 – 5.100 U/min
FahrleistungenEinganggetriebe mit starrem Gang
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Beschleunigung 0 - 100 km/h4,4 Sek.


Verbrauch & EmissionenEinganggetriebe mit starrem Gang
Innerorts in l/100 km-
Außerorts in l/100 km-
Kombiniert in l/100 km17,7 Kilowattstunden
CO2-Emission in g/km0
Maße und Gewichte
Länge4.970 mm
Breite2.187 mm
Höhe1.445 mm
Radstand2.960 mm
Wendekreis11,3 m
Leergewicht2.100 kg
Kofferraumvolumen745 - 1.645 Liter (+150 Liter vorne)

Eine Restwertprognose für den Tesla ist ohne Referenzmodelle leider schwierig. Darum an dieser Stelle die Einschätzung des Restwertexperten Maarten Baljet, International Sales Director bei Bähr & Fess Forecasts:

„Vor allem kaufkräftige Neuwagen-, und weniger risikoscheue Gebrauchtwagenkäufer dürften sich für einen Tesla interessieren. Die Präferenz bei den potenziellen Käufer hochpreisiger Gebrauchtwagen liegt nämlich eindeutig bei den traditionellen Antriebskonzepten. Entscheidend für die Wiederverkäuflichkeit wird daher sein, dass die gemachten Zusagen bezüglich des Ladenetzwerks auch zeitnah umgesetzt werden. Die 8-Jahresgarantie und der nicht übermäßig hohe Neupreis werden dann dazu beitragen, dass der Wertverlust in einem überschaubaren Rahmen bleibt.“

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21 Kommentare zu "Tesla Model S im Handelsblatt Autotest: Zurück in die Zukunft"

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  • Hallo,

    ich verstehe das negative Urteil zum Thema "Ladestationen in D" (worauf Tesla ja auch nur bedingt Einfluss hat) nicht: die Verzeichnisse lemnet.org, plugfinder oder openchargemap zeigen haufenweise öffentliche 400 V/32 A Ladestationen mit denen man kreuz und quer durch Deutschland mobil wird. Frank

  • Für mich zu "designed", zu glatt. Und dabei zu wenig funktional. Schade, dass der Roadster nicht mit 2+2 Sitzen gebaut wird...

  • Naja - für Deutschland sind flächendeckend alle 200km (wegen den höheren Geschwindigkeiten auf der dt. Autobahn) Supercharger bis Ende 2014 geplant. Und in Europa kann man dann von Trondheim Norwegen bis Lissabon Portugal fahren. Finde ich jetzt nicht einschränkend. Ende 2013 soll bereits die Route Amsterdam, München, Genf stehen. Mal abwarten - Sie werden bestimmt berichten ;)

  • Auf jeden Fall ist der Tesla die Zukunft.
    Das Auto muss aber im Detail noch verbessert werden. Ist noch lange kein MB. Modell S ist mnd.12 cm zu breit.Man fährt Felgen und Reifen zu Schrott in den Kurven der Parkhäuser.Bodenfreiheit muss vergrössert werden.Nicht alle sind Rennfahrer.ES gibt auch Feldstrassen.Parkierprobleme beim Abstellen bei Gehsteigen.Achtung an der normalen Steckdose dauert das Aufladen über 20 Stunden.Als Batterieummantelung Stahl verwenden. nicht Blech.Schnellfunkionen wie Licht sollten direkt betätigt werden nicht über Display.

  • Danke für den Hinweis. Der Absatz ist tatsächlich sachlich falsch formuliert und bezieht sich auf die Ladezeit an den bisher verfügbaren Ladestationen.

    Doch auch bei den Superchargern gibt es zwei Haken:
    1. Bei den 60-kWh-Modellen, also dem Einstiegsmodell von Tesla kostet es 2200 Euro extra, damit sie per Supercharger geladen werden können.
    2. Die Supercharger gibt es in Deutschland noch nicht. Und wenn sie da sind, reden wir über ca. zehn Standorte in Deutschland. Wirklich flexibel ist das meiner Ansicht nach noch nicht.

    Beste Grüße

    Lukas Bay

  • Die erfahrungsberichte der Teslafahrer aus Norwegen beweisen genau das Gegenteil. Vielleicht erst informieren, dannn schreiben.

  • Lithiumeisenphosphat ist als Batteriechemie sehr harmlos. Die Uni Braunschweig ist zum Entsorgungsvorschlag "Einbauen in Straßenbelag" im Endergebnis gelangt.

    Das Erdgasauto ist im Plan der Groko zwar auch besonders steuerlich gefördert, dürfte aber wesentlich mehr Primärenergie für den Kilometer verbrauchen als Elektroautos.
    Eine technologieneutrale Politik ist in der EU Richtlinie 2009/28 bereits recht ordentlich realisiert - wird nur in D nicht umgesetzt.

  • Tesla Supercharger werden in Deutschland mit 135KW laden. D.h. in 20 min werden ca. 220km Reichweite geladen. Also keine 4h zum vollladen, wie von Ihnen behauptet. Auch erwähnenswert: das Laden an Tesla-Superchargern ist umsonst.

  • Null Emissionen, weil der Strom kommt ja aus der Steckdose, nicht wahr?
    Und daß das elektrische Leitungsnetz nicht einen Bruchteil an Elektroautos verkraften kann, und massiv ausgebaut werden müßte, das geht auch ohne zusätzlicher Emissionen, nicht wahr?

  • Wer sich über die physikalischen, also mit der Konstruktion dieser Welt gesetzten und auch durch menschlichen Erfindergeist nicht übersteigbaren Grenzen der Elektroakkus informieren will, lese bitte diesen Artikel:

    http://www.science-skeptical.de/politik/technikfeindlichkeit-am-beispiel-elektromobilitaet/0011194/

    Die Schlussfolgerungen sind klar:

    1. Es wird auch in Jahrzehnten noch keinen Akku geben, der es an Energiespeicherkapazität mit einem vollen Benzin- oder Dieseltank aufnehmen könnte.

    2. Die Reichweite von E-Autos wird daher auf Dauer erbärmlich sein. Die im Artikel angegebene Reichweite ist ein rein theoretischer Wert. Im Winter, wenn geheizt werden muss, wenn die Leistung der Batterie wegen der Temperatur ebenfalls drastisch reduziert ist, wenn dann noch ein anspruchsvolles Fahrprofil (Stopp-and Go in der Stadt, hügeliges Gelände) vorliegt, dürfte die praktische Reichweite weit unter 100 km liegen.

    3. Hinzu kommen die langen Ladezeiten.

    4. Ergebnis: Das E-Auto wird immer nur ein kleines Nischenprodukt bleiben.

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