Mit dem Model S baut Tesla das Auto der Zukunft. Die Elektrolimousine aus den USA verkauft sich in einigen Märkten mittlerweile besser als der VW Golf. Kann das Wunderkind auch im Alltag überzeugen?

Kommentare

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  • Hallo,

    ich verstehe das negative Urteil zum Thema "Ladestationen in D" (worauf Tesla ja auch nur bedingt Einfluss hat) nicht: die Verzeichnisse lemnet.org, plugfinder oder openchargemap zeigen haufenweise öffentliche 400 V/32 A Ladestationen mit denen man kreuz und quer durch Deutschland mobil wird. Frank

  • Für mich zu "designed", zu glatt. Und dabei zu wenig funktional. Schade, dass der Roadster nicht mit 2+2 Sitzen gebaut wird...

  • Auf jeden Fall ist der Tesla die Zukunft.
    Das Auto muss aber im Detail noch verbessert werden. Ist noch lange kein MB. Modell S ist mnd.12 cm zu breit.Man fährt Felgen und Reifen zu Schrott in den Kurven der Parkhäuser.Bodenfreiheit muss vergrössert werden.Nicht alle sind Rennfahrer.ES gibt auch Feldstrassen.Parkierprobleme beim Abstellen bei Gehsteigen.Achtung an der normalen Steckdose dauert das Aufladen über 20 Stunden.Als Batterieummantelung Stahl verwenden. nicht Blech.Schnellfunkionen wie Licht sollten direkt betätigt werden nicht über Display.

  • Tesla Supercharger werden in Deutschland mit 135KW laden. D.h. in 20 min werden ca. 220km Reichweite geladen. Also keine 4h zum vollladen, wie von Ihnen behauptet. Auch erwähnenswert: das Laden an Tesla-Superchargern ist umsonst.

  • Danke für den Hinweis. Der Absatz ist tatsächlich sachlich falsch formuliert und bezieht sich auf die Ladezeit an den bisher verfügbaren Ladestationen.

    Doch auch bei den Superchargern gibt es zwei Haken:
    1. Bei den 60-kWh-Modellen, also dem Einstiegsmodell von Tesla kostet es 2200 Euro extra, damit sie per Supercharger geladen werden können.
    2. Die Supercharger gibt es in Deutschland noch nicht. Und wenn sie da sind, reden wir über ca. zehn Standorte in Deutschland. Wirklich flexibel ist das meiner Ansicht nach noch nicht.

    Beste Grüße

    Lukas Bay

  • Naja - für Deutschland sind flächendeckend alle 200km (wegen den höheren Geschwindigkeiten auf der dt. Autobahn) Supercharger bis Ende 2014 geplant. Und in Europa kann man dann von Trondheim Norwegen bis Lissabon Portugal fahren. Finde ich jetzt nicht einschränkend. Ende 2013 soll bereits die Route Amsterdam, München, Genf stehen. Mal abwarten - Sie werden bestimmt berichten ;)

  • Wer sich über die physikalischen, also mit der Konstruktion dieser Welt gesetzten und auch durch menschlichen Erfindergeist nicht übersteigbaren Grenzen der Elektroakkus informieren will, lese bitte diesen Artikel:

    http://www.science-skeptical.de/politik/technikfeindlichkeit-am-beispiel-elektromobilitaet/0011194/

    Die Schlussfolgerungen sind klar:

    1. Es wird auch in Jahrzehnten noch keinen Akku geben, der es an Energiespeicherkapazität mit einem vollen Benzin- oder Dieseltank aufnehmen könnte.

    2. Die Reichweite von E-Autos wird daher auf Dauer erbärmlich sein. Die im Artikel angegebene Reichweite ist ein rein theoretischer Wert. Im Winter, wenn geheizt werden muss, wenn die Leistung der Batterie wegen der Temperatur ebenfalls drastisch reduziert ist, wenn dann noch ein anspruchsvolles Fahrprofil (Stopp-and Go in der Stadt, hügeliges Gelände) vorliegt, dürfte die praktische Reichweite weit unter 100 km liegen.

    3. Hinzu kommen die langen Ladezeiten.

    4. Ergebnis: Das E-Auto wird immer nur ein kleines Nischenprodukt bleiben.

  • Die erfahrungsberichte der Teslafahrer aus Norwegen beweisen genau das Gegenteil. Vielleicht erst informieren, dannn schreiben.

  • Meine Frau hat sich einen bestellt....werde zu gegebener Zeit Erfahrungsbericht hier posten.

  • Mich würde ja mal interessieren, wie "grün" das Auto und vor allem die Batterie hergestellt wird und was passiert mit der Batterie wenn das Auto ausgedient hat?
    Das emissionsfreie Fahren ist das eine, schön und gut, aber über den Schädlichkeitsfaktor der Batterie spricht keiner.
    Derzeit befinden sich viele andere interessante Antriebsmöglichkeiten in der Entwicklung.
    Durch Methanisierung mit Hilfe überschüssiger Windenergie und das bestehende gigantische Gasnetz (Infrastruktur muss nicht erst geschaffen werden), ist zum Beispiel das Erdgasauto wenigstens genauso interessant wie das Elektroauto.
    Man (vor allem die Politik) sollte sich meiner Meinung nach nicht allzu sehr auf eine Technologie beschränken, denn was die Zukunft bringt kann keiner sagen.

Mehr zu: Tesla Model S im Handelsblatt Autotest - Zurück in die Zukunft

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