VW Beetle Cabrio im Autotest
Endlich oben ohne!

Manchmal werden Träume wahr: das erste eigene Cabrio. Ein Sommerflirt oder doch die große Liebe? Jessica Schwarzer hat das VW Beetle Cabrio auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Welche Emotionen er weckte.
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DüsseldorfVon einem Cabrio träume ich eigentlich, seit ich denken kann. Wenn man allerdings wie ich ständig in Stadtteilen lebt, in denen Garagen Mangelware und damit nicht zu bezahlen sind, bleibt der Traum ein Traum.

Für zwei Wochen ist er jetzt in allerdings doch in Erfüllung gegangen. Ich hatte mir ein Cabrio gewünscht und ich habe eins bekommen. An einen VW Beetle hatte ich dabei allerdings, ehrlich gesagt, nicht gedacht. Ob das mehr werden kann als ein zwei Wochen andauernder Sommerflirt?

Das Beetle Cabrio ist ein richtiges Frauenauto, wie ich finde. Und eigentlich mag ich keine Frauenautos. Nun habe ich eins; also entscheide ich mich auch für ein echtes Frauenprogramm. Es lebe das Vorurteil!

Bevor es losgeht: der erste Eindruck. Optisch bin ich sofort begeistert. Das kugelige Cabrio ähnelt dem historischen Vorbild wieder mehr - flacher, breiter und mit längerer Motorhaube. Zusätzlich erinnern die runden Scheinwerfer an den Käfer. Kultauto Herbie lässt grüßen. Die Farbe meines Beetle: candy-weiß. Das Textilverdeck ist schwarz. Die Sitze sind schwarz-rot – Sportsitze mit Lederausstattung „Vienna“. Auch der Heckspoiler sieht richtig schnittig aus. Sehr gelungen, finde ich.

Zum Glück macht das Wetter bei meiner ersten Fahrt mit: Das Dach ist ruck-zuck geöffnet. Keine Verriegelungen, die gelöst werden müssen, einfach nur den Knopf drücken und binnen 9,5 Sekunden heißt es: Endlich oben ohne! Das Dach faltet sich nach guter alter Käfer-Manier hinter der Rückbank zusammen. Das geht bis Tempo 50 übrigens auch während der Fahrt.

Sonne im Gesicht, Wind in den Haaren – ich bin begeistert. Für einen Diesel ist das Auto extrem leise. Obwohl ich das Windschott nicht benutzt habe, hält sich der Geräuschpegel auch bei Tempo 80 in Grenze. Sehr gut, meine Bestnote dafür.

Auf der Straße ist der weiße Käfer ein Hingucker. Überall ernte ich neidische, zumindest aber anerkennende Blicke. Ein echter Sympathieträger, das Cabrio.

Nach einer kurzen Innenstadtfahrt mache ich das Auto aber wieder zu, denn – Achtung: Frauenprogramm – es geht ins Outlet-Center nach Roermond. Von Düsseldorf sind es gut 60 Kilometer. Eine nette Spritztour also, um mal auszuprobieren, was „mein Cabrio“ so kann. Es hat nämlich nur 105 PS unter der Haube, was mich ein bisschen enttäuscht hat.

Kommentare zu " VW Beetle Cabrio im Autotest: Endlich oben ohne!"

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  • Ich bekomme meinen tornadoroten Beetle Cabrio in 2 Wochen. Juchuuuuu............ und.........ich bin ein Mann...

  • Hmm... mein Kommentar wurde gelöscht, ohne dass er ausfallend war. Dann kritisiere ich den weitenteils substanzlosen und, "wie ich finde", stilistisch wenig gelungenen Artikel eben erneut. Wenn ich ein drittes Mal posten muss, würde es wohl Zeit für unangenehme Fragen an die Redaktion. :)

  • > Für mich käme er nicht in Frage, weil ich ein Mann bin.

    Männer, die dieses Auto mögen oder führen, können (dürfen?) also aus Ihrer Sicht keine solchen sein? Lustig.

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