Wohnmobiltest Hymer Exsis I 578
Freiheit, die an der Gebrauchsanweisung endet

Wohnmobile liegen im Trend. Besonders gefragt: Kompakte Modelle mit viel Komfort, aber nicht zu groß für eine Städtetour. Das verspricht Hymers Exsis-Reihe. Worauf man bei einem Kauf eines Mobils achten sollte.
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DüsseldorfWohnmobilisten sind oftmals leicht (im Gespräch) zu erkennen, denn sie leben eine Art von Freiheit, die sich viele wünschen. An der Freiheit, in den Urlaub zu fahren, wann man will und nicht genau zu wissen, wohin man will.

Diese Freiheit wollen immer mehr Urlauber genießen: Die Zahl der angemeldeten Reisemobile ist im vergangenen Jahr gegenüber 2015 um mehr als 24 Prozent gestiegen – 2016 waren das mehr als 34.000 Fahrzeuge. Deutlich mehr als das fünfprozentige Plus bei den Wohnwagen, bei denen gut 19.000 neu auf die Straße kamen. Von solchen Zuwachsraten können PKW-Hersteller nur träumen.

Doch Wohnmobil ist nicht gleich Wohnmobil. Jeder der mehr als 30 Hersteller, die ihre Fahrzeuge in Deutschland verkaufen, hat für jeden Typ noch eine zum Teil ausufernde Modellpalette. Was kommt für mich infrage, fragt man sich: Vollintegriert, teilintegriert, Alkoven oder Kastenwagen? (siehe „Wohnmobiltypen im Überblick“, unten)

Eine Antwort auf diese Frage hängt nicht nur vom Wohnmobiltyp ab. Entscheidender ist vielmehr - neben der Frage des Preises - der Grundriss, also wie das Fahrzeug gestaltet ist. Wo sind das Bett, die Küche, die Dusche/WC und die Kleiderschränke? Weniger wichtig sind die Motorstärke, Möbeloberflächen oder Polster – auch wenn die dekorativen Elemente zunächst bei der Besichtigung des Fahrzeugs eine enorme Rolle spielen.

„80 Prozent aller Kunden kommen zu uns und wünschen sich ein Wohnmobil mit einer maximalen Länge bis höchstens sechs Meter und einer Breite von bis zu zwei Meter dreißig“, erläutert Marc Ernst, Verkaufsleiter des Wohnmobilanbieters Stellfeld und Ernst in Dortmund.

Im Verkaufsgespräch werde den Interessenten aber schnell klar, dass solch ein Wohnmobil meist gar nicht ihren Bedürfnissen entspricht. „Viele erwarten, dass sie mit solchen Fahrzeugen in der Innenstadt parken können, doch die Parkplätz sind teilweise nur 2,10 Meter breit“, nennt Ernst ein Beispiel.

Einen viel größeren Einfluss auf die Gestaltung des Innenraums hat die Auswahl der Bettenform. (siehe Bettentypen) Nicht nur, weil man statistisch gesehen die meiste Zeit in einem Wohnmobil im Bett verbringt, die Ausgestaltung des Bettes entscheidet auch darüber, wie andere Dinge auf dem kleinen Zuschnitt untergebracht werden, wie z.B. der Kleiderschrank.

Nach dem Bett folgt das Wohnzimmer. Und vor dem Kauf sollte man sich auch überlegen: Koche ich viel? Ist der Fernseher wichtig? Was ist mit der Dusche? Welche Garderobe nehme ich mit? Wann bin ich meistens unterwegs – im Sommer oder im Herbst/Winter?

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