Hybrid contra Diesel
Wettfahrt der besten Antriebskonzepte

Diesel, Otto, Hybrid und „Diesotto“: Die diesjährige IAA in Frankfurt ist ein Schaulaufen für die Antriebskonzepte der Zukunft. Die Autobauer kämpfen gegen ihren Ruf als vermeintliche Klimaschutzrüpel und überbieten sich in der Ankündigung neuer, spritsparender Modelle.

dpa FRANKFURT/M. Insbesondere die deutschen Hersteller, die jahrelang auf sparsame Diesel-Motoren gesetzt haben, wollen in den kommenden Jahren ihre Modellpalette erweitern und ebenfalls Hybridmotoren auf den Markt werfen. Vorausgefahren sind die Japaner, allen voran Toyota.

Vor allem in den USA nahmen sie den etablierten Herstellern in den vergangenen Jahren mit ihren kleinen, effizienten Fahrzeugen Marktanteile ab. Die Flaggschiffe der US-Autoindustrie hatten zu lange auf große, spritfressende Geländewagen und Pickups gesetzt. Als die Benzinpreise anzogen, brachen die Verkäufe ein. In Übersee allerdings war der konventionelle Ottomotor lange Zeit ohne Alternative, Dieselfahrzeuge spielten keine nennenswerte Rolle.

Der Treibstoff war zum einen nicht wesentlich günstiger als Normalbenzin, zum anderen sind Dieselmotoren in der Anschaffung teurer. Diese Marktlücke nutzen die Japaner mit ihren Hybridmodellen.

Ganz anders sieht die Situation in Europa und speziell in Deutschland aus. Die Zulassungszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Von den 3,467 Millionen Neuzulassungen in Deutschland entfielen laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) im vergangenen Jahr gerade einmal 5 278 auf Hybridfahrzeuge. Dieselfahrzeuge hingegen kommen auf einen Marktanteil von fast 50 Prozent. Honda beispielsweise hat in diesem Jahr in ganz Europa 235 000 Fahrzeuge verkauft, gerade einmal gut 6 000 hatten einen Hybridantrieb unter der Haube.

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